Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften ist eine Fach- und Ländergrenzen überschreitende Vereinigung herausragender Wissenschaftler mit über 300-jähriger Tradition.
78 Nobelpreisträger prägen ihre Geschichte. Als größte außeruniversitäre geisteswissenschaftliche Forschungseinrichtung in der Region Berlin-Brandenburg sichert und erschließt sie kulturelles Erbe, forscht und berät zu gesellschaftlichen Zukunftsfragen und bietet ein Forum für den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit.
Lesung | 09.02.2012 18:30 Uhr
Vom wahren Leben. Aus Wilhelm Heinses Aufzeichnungen und Briefen
„Es geht doch nichts über einen Reisenden zu Fuß mit fröhlichem Muth und heitrer Seele, und Stärke und Munterkeit in den Gelenken, der seinen Reisebündel selbst trägt wie Pythagoras und Plato.” - Aus den auf seiner Schweiz- und Italienreise entstanden Briefen und Aufzeichnungen Wilhelm Heinses lesen die Schauspieler Friedhelm Ptok und Sabine Falkenberg. Markus Bernauer, Arbeitsstellenleiter der Jean Paul Edition, führt in die Thematik der durch „L.I.S.A. - Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung” ermöglichten Lesung ein.
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Öffentlicher Abendvortrag | 10.02.2012 18:30 Uhr
Heinrich von Kleist oder die Ohnmacht des Rechts
Das Kleistjahr 2011 ist vergangen - doch wie gegenwärtig ist Kleist für die Juristinnen und Juristen der Gegenwart? Dieser Frage hat sich der Rechtshistoriker und -theoretiker Dieter Simon angenommen. Seine Erkenntnisse stellt er in dem Vortrag „Heinrich von Kleist oder die Ohnmacht des Rechts” vor.
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Auftaktveranstaltung der Vortragsreihe | 14.02.2012 18:00 Uhr
Wissenschaftliche Politikberatung - Hans-Heinrich Trute: Governance des Wissens
Was kann wissenschaftliche Politikberatung tatsächlich leisten? Was kann realistischerweise von ihr erwartet werden? Wann gelingt sie, und wann schlägt sie fehl? Die Vorlesungsreihe vermittelt einen Einblick in die komplexen Beziehungen zwischen wissenschaftlichen Experten und Politikern. Im ersten Teil der Reihe spricht Hans-Heinrich Trute zu dem Thema "Governance des Wissens".
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Öffentliche Abendveranstaltung | 21.02.2012 18:00 Uhr
Otto Gerhard Oexle: Die Gegenwart des Mittelalters
Auf vielfältige Weise treffen wir in der Gegenwart auf das Mittelalter: Sei es in Form von „Überresten“ oder als Produkt kultureller Inanspruchnahme in der Moderne. Otto Gerhard Oexle wird die verschiedenen Formen, in denen uns das Mittelalter in der Gegenwart begegnet, vorstellen und insbesondere auf vernachlässigte Aspekte der Mittelalterforschung eingehen.
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Technikwissenschaftliche Vorlesung | 23.02.2012 18:00 Uhr
Stadtentwicklung in Berlin nach dem Fall der Mauer
Nach Überzeugung des Senatsbaudirektors Hans Stimmann musste Berlin nach 1989 nicht neu erfunden, sondern vielmehr aus seiner Bruchstückhaftigkeit wieder herausgeführt werden. Mit der städtebaulichen Methode einer „kritischen Rekonstruktion“ sollte durch Nachverdichtung und Straßenreduktion die Urbanität der dichten Europäischen Stadt wieder erstehen. Gleichzeitig und parallel dazu entwickelte sich an Orten wie dem Potsdamer Platz und dem Alexanderplatz hoher Druck von Immobilieninvestoren. Die Vorträge versuchen diese heterogene Stadtentwicklung zu hinterfragen und mögliche Lösungsansätze aufzuzeigen.
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THEATER IN DER AKADEMIE | 24.02.2012 19:00 Uhr
Die Spürhunde: Ein Satyrspiel des Sophokles
In der Blütezeit der griechischen Tragödie musste jeder der drei Dramatiker, der am Tragödienwettbewerb des großen Dionysosfestes teilnahm, nicht nur drei Tragödien, sondern auch ein heiteres Nachspiel produzieren, das nach den nichtsnutzigen Dienern des Dionysos, die immer den Chor bildeten, Satyrspiel oder auch einfach ‚Satyrn‘ hieß.
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Neuerscheinung
Gentherapie in Deutschland
Der Band „Gentherapie in Deutschland“ liefert auch in seiner zweiten, aktualisierten Auflage eine umfassende Darstellung der Forschung der Gentherapie in Deutschland sowie eine interdisziplinäre Analyse unter Einbeziehung naturwissenschaftlicher und medizinischer Fakten; im Mittelpunkt steht dabei die Gentherapie an Körperzellen. Erörtert werden außerdem die juristischen Rahmenbedingungen, die ethisch relevanten Fragestellungen sowie die öffentliche Wahrnehmung – vielfältig ergänzt durch umfangreiches Zahlenmaterial.
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Stellungnahme
Stellungnahmen zur MINT-Bildung
„Wer den Fachkräftemangel beklagt, muss in kontinuierliche, anschlussfähige und didaktisch ansprechende Bildungsangebote investieren“, sagte Professor Dr. Ortwin Renn, Leiter der interdisziplinären Arbeitsgruppe (IAG) „Zur Zukunft technischer und naturwissenschaftlicher Bildung in Europa“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen eines Pressegespräches. Die IAG hat in Zusammenarbeit mit der Universität Stuttgart drei Jahre lang nationale und europäische Studien zum Fachkräftemangel und zur Nachwuchsförderung systematisch ausgewertet. Die Empfehlungen zur MINT-Bildung in Deutschland, die sich an Entscheidungsträger in der Bildungspolitik richten, werden jetzt in einer Broschüre vorgestellt.
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Zur Stellungnahme (PDF, 1,68 MB)
Tagesspiegel 13.01.2012
Sonderbeilage zum Jahresthema im Berliner Tagesspiegel erschienen
Im Berliner Tagesspiegel ist am 13. Januar 2012 die Sonderbeilage zum Jahresthema "ArteFakte" unter dem Titel "Wissenschaft & Kunst" erschienen. Unter anderem beleuchten Hermann Parzinger, Christoph Markschies, Horst Bredekamp und Hans-Jörg Rheinberger Hintergründe, Veranstaltungen und Projekte des Jahresthemas der Akademie. Friedrich von Borries stellt darin das kuratorische Konzept zur "Weltverbesserungsmaschine" vor, Ernst Osterkamp reflektiert die Entwicklung des Begriffs der Inspiration und Volker Gerhardt zeigt die unterschiedlichen Freiheiten von Wissenschaft und Kunst auf.
Zur Beilage auf tagesspiegel.de
Neuerscheinung
IMAGE MATCH
Im Zuge der Globalisierung geraten Bilder in massenhafter Weise in Bewegung. Sie sind Teil transnationaler Migration, fließen millionenfach durch das Internet und fusionieren zu neuen Bildlandschaften. Mit ihnen formen sich transkulturelle Bildensembles, in denen in vielfältigen ikonischen Begegnungen Referenzen und Bedeutungen neu verhandelt werden.
IMAGE MATCH beleuchtet die damit einhergehenden und neu entstehenden hybriden kulturellen Bildpraktiken sowie die historische Entwicklung und den Einfluss von Transferbewegungen auf etablierte Bildlandschaften und die "Logik der Bilder".
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Ausstellung | BIS 02.03.2012 | Rotunde im Akademiegebäude am Gendarmenmarkt
Triangulations
Die Künstlerin Tinka Bechert zeigt eine Rauminstallation, die Kunst und Wissenschaft verknüpft. Inspiriert von Karl Richard Lepsius' Expedition nach Ägypten von 1842 bis 1845, entwickelte sie auf der Grundlage bisher unveröffentlichter Kalender und Tagebücher des berühmten Ägyptologen die Arbeit "Triangulations", die sich über mehrere Etagen des Akademiegebäudes mit Visualisierungen chronologischer Ordnungssysteme auseinandersetzt. "Triangulations" erlaubt so eine Zeitwahrnehmung über die lineare Form hinaus und entwirft eine multidimensionale Perspektive auf historische Zeitverläufe.
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