Publikationen
Vorausband zur Edition:
Mueller-Vollmer, Kurt
1993: Wilhelm von Humboldts Sprachwissenschaft. Ein kommentiertes Verzeichnis des sprachwissenschaftlichen Nachlasses, Paderborn: Schöningh.
Folgende Bände der Ausgabe sind bereits erschienen:
Humboldt, Wilhelm von
2011: Südamerikanische Grammatiken, hg. von Manfred
Ringmacher und Ute Tintemann, Paderborn: Schöningh (= Schriften zur
Sprachwissenschaft, 3. Abt.: Amerikanische Sprachen, 5. Bd.). Folgende Studien zu den Eingeborenensprachen Südamerikas werden in diesem Band ediert und kommentiert:
• Quechua (kommentiert von Peter Masson und Manfred Ringmacher) • Muisca, Betoi (kommentiert von Christiane Dümmler) • Yaruro, Maipure, Tamanaku (kommentiert von Raoul Zamponi) • Carib (kommentiert von Manfred Ringmacher) • Guarani (kommentiert von Harald Thun) • Omagua (kommentiert von Wolf Dietrich) • Araukanisch, Lule (kommentiert von Willem F. H. Adelaar) • Abiponisch, Mokovi, Mbaya (kommentiert von Manfred Ringmacher)
(Nähere Informationen unter Aktuelles)
Humboldt, Wilhelm von 2010: Schriften zur Anthropologie der Basken, hg. von Bernhard Hurch, Paderborn: Schöningh (= Schriften zur Sprachwissenschaft, 2. Abt.: Die baskischen Schriften, 1. Bd.). Das
Baskenwerk nimmt in der Entwicklung von Humboldts Sprachwissenschaft
einen besonderen Stellenwert ein. Baskisch ist die erste
nicht-indogermanische Sprache, mit der Humboldt sich wissenschaftlich
beschäftigte, und die einzige, deren Land er bereiste. Intensiv hat er
sich auch mit der autochthonen baskischen Sprachwissenschaft
auseinandergesetzt und wurde von ihr stark beeinflusst, was im deutschen
Sprachraum nur wenig bekannt ist.
Humboldt, Wilhelm von 2009: Mittelamerikanische Grammatiken,
hg. von Manfred Ringmacher und Ute Tintemann, Paderborn: Schöningh (=
Schriften zur Sprachwissenschaft, 3. Abt.: Amerikanische Sprachen, 4.
Bd.).
Außer dem Nahuatl, das er in seiner Mexicanischen Grammatik und gemeinsam mit seinem Sekretär Eduard Buschmann in dem Mexicanischen Wörterbuch beschrieben hat, untersuchte Wilhelm von Humboldt sieben weitere indigene Sprachen Mexikos. Humboldts
beschreibende
Studien zu diesen Sprachen, die er selbst unter dem
Begriff Mittelamerika (Coll. ling. fol. 151, Bl. 46) zusammenstellt hat,
werden in dem vorliegenden Band erstmals nach den im Nachlass Humboldts
vorhandenen Handschriften publiziert. Jede grammatische
Studie wird durch einen Überblickskommentar eingeleitet. Dieser
informiert zum einen über die Sprache und ihre Sprecher, zum anderen
über die Manuskripte und die Humboldt für die Untersuchung der
Sprache zur Verfügung stehenden Quellen. Im Anschluss daran wird
Humboldts
grammatische Beschreibung der Sprache mit Bezug auf das heutige Wissen
über die Sprache kommentiert. Folgende Studien zu den Eingeborenensprachen Mittelamerikas werden in diesem Band ediert und kommentiert:
• Mixtekisch (Hg. von Michael Dürr) • Totonakisch (Hg. von Manfred Ringmacher) • Huastekisch (Hg. von Michael Dürr) • Yukatekisches Maya (Hg. von Christian Lehmann) • Otomí (Hg. von Klaus Zimmermann) • Cora (Hg. von José Luis Iturrioz) • Tarahumara (Hg. von Bernhard Hurch)
Buschmann, Eduard / Humboldt, Wilhelm von
2000: Wörterbuch der mexicanischen Sprache, hg. von Manfred
Ringmacher , Paderborn: Schöningh (= Schriften zur Sprachwissenschaft,
3. Abt.: Amerikanische Sprachen, 3. Bd.).
Humboldt, Wilhelm von
1994: Mexicanische Grammatik, hg. von Manfred Ringmacher,
Paderborn: Schöningh (= Schriften zur Sprachwissenschaft, 3. Abt.:
Amerikanische Sprachen, 2. Bd.).
In der zweiten Abteilung (Baskisch) ist ein Begleitband zur Edition erschienen:
Hurch, Bernhard (Hg.)
2002: Die baskischen Materialien aus dem Nachlaß Wilhelm von Humboldts. Astarloa, Charpentier, Fréret, Aizpitarte und anderes. Unter editorischer Mitarbeit von Maria Jose Kerejeta, Dina El Zarka und Ralf Vollmann. Paderborn: Schöningh.
Bibliographie der neueren Sekundärliteratur zu Wilhelm von Humboldt
(Nähere Informationen unter Aktuelles)
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