Exzellenzinitiative
Anträge aus der ersten Runde der Exzellenzinitiative; Foto: DFG, Dieter Hüsken
Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe „Exzellenzinitiative 2.0“ beobachtet kritisch die Initiative von Bund und Ländern zur Wissenschafts- und Forschungsförderung an deutschen Hochschulen.
Die Exzellenzinitiative hat in den letzten Jahren so zentrale Akzente in der deutschen Forschungspolitik gesetzt, dass die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften sie bereits 2008 zum Gegenstand einer interdisziplinären Arbeitsgruppe gemacht hat. Bis dahin fehlte in der Wissenschaft eine begleitende Beobachtung der Exzellenzinitiative, die sich den grundsätzlichen Fragen der Forschungsförderungspolitik, ihren intendierten und nicht intendierten Wirkungen zuwendet.
Im März 2010 hat die Arbeitsgruppe in einer
300-seitigen Studie mit dem Titel „Die Exzellenzinitiative – Zwischenbilanz und
Perspektiven“ (Campus Verlag) bisher feststellbare Auswirkungen der Initiative
analysiert und Empfehlungen für deren Fortsetzung in der zweiten Runde (2012–2017)
gegeben. Auch dafür setzt die IAG die erfolgreiche Form der reflektierenden
Beobachtung der mit der Exzellenzinitiative verbundenen Maßnahmen und Folgen
fort. Sie sammelt die Erfahrungen und Analysen der unterschiedlichen Akteure –
Wissenschaftler, Hochschulleitungen, Wissenschaftspolitik, Wissenschaftsverwaltung,
Wissenschaftsförderer –, wertet diese kritisch aus und macht ihre Fragen,
Hinweise und Ergebnisse in geeigneter Form der Öffentlichkeit und ausgewählten
Zielgruppen zugänglich.
