ZDL-Wörterbuch-Werkstatt - Am Anfang war das Wort

Der an dieser Stelle gezeigte Inhalt wird von einer externen Quelle eingebunden. Wenn Sie diesen Inhalt anzeigen lassen, werden Verbindungsdaten an Dritte weitergegeben.

Seit wann gibt es deutsche Wörterbücher? Aus der Reihe: „Einblick in die Wörterbuch-Werkstatt”

Der Wörterbuchautor Michael Solf (ZDL/DWDS) führt durch die frühe Geschichte der Lexikographie, stellt erste deutsche Wörterbücher vor und beschreibt den Wandel, den Idee und Funktion dieser ersten Nachschlagewerke über die Jahrhunderte erlebten. 

Das Zentrum für digitale Lexikographie der deutschen Sprache (ZDL) hat zum Ziel, die deutsche Sprache in Gegenwart und Geschichte umfassend und wissenschaftlich verlässlich zu beschreiben. In Form eines Portals bietet es Zugriff auf umfangreiche gegenwartssprachliche und historische Wortinformationen. Diese reichen von der Darstellung der Schreibweise, der Grammatik und der Bedeutungen eines Begriffs über die seiner typischen Verbindungen bis hin zur Beschreibung seiner Frequenz und Bedeutungsentwicklung.

Gefördert wird das ZDL wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

https://www.zdl.org/ -- Portalseite des ZDL
https://www.dwds.de/ -- Das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache
https://www.zdl.org/wb/wgd -- Wortgeschichte Digital, Teilprojekt des ZDL

Vorgestellte Wörterbücher:
Abrogans, Cod. Sang. 911, 9. Jh. (
https://www.e-codices.unifr.ch/de/lis...)
Vocabularius Ex quo, Anfang 15. Jh. (Ostwestfalen?)
Ambrogio Calepino, Dictionarium undecim linguarum („Calepinus”), Basel 1598
Georg Henisch, Teütsche Sprach vnd Weissheit, Augsburg 1616
Justus Georg Schottelius, Ausführliche Arbeit Von der Teutschen Haubtsprache, Braunschweig 1663
Kaspar Stieler - Der Teutschen Sprache Stammbaum und Fortwachs / oder Teutscher Sprachschatz, Nürnberg 1691
Johann Christoph Adelung, Versuch eines vollständigen grammatisch-kritischen Wörterbuches der Hochdeutschen Mundart, Leipzig 1774-1786

© 2021 Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften