Digital Classicist Berlin 2019/2020

Vortragsreihe

21. Januar 2020

Akademieflügel der Staatsbibliothek, Raum 07W04, Unter den Linden 8, 10117 Berlin

Im Wintersemester 2019/20 findet die sechste Reihe des Digital Classicist Seminar Berlin statt. Sie wird vom Zentrum Grundlagenforschung Alte Welt an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Zusammenarbeit mit dem Berliner Antike Kolleg durchgeführt. In der Seminarreihe werden Themen behandelt, die die innovative Anwendung moderner digitaler Methoden, Ressourcen und Techniken in den verschiedensten Bereichen einer weitgefassten Altertumswissenschaft betreffen. Die Sitzungen finden - im zweiwöchigen Turnus - immer dienstags von 16-18 Uhr im Raum 07W04, Unter den Linden 8 (Akademieflügel der Staatsbibliothek), statt.

 

Im Wintersemester 2019/20 findet die sechste Reihe des Digital Classicist Seminar Berlin statt. Sie wird vom Zentrum Grundlagenforschung Alte Welt an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Zusammenarbeit mit dem Berliner Antike Kolleg durchgeführt. In der Seminarreihe werden Themen behandelt, die die innovative Anwendung moderner digitaler Methoden, Ressourcen und Techniken in den verschiedensten Bereichen einer weitgefassten Altertumswissenschaft betreffen.

Die Sitzungen finden - im zweiwöchigen Turnus - immer dienstags von 16-18 Uhr im Raum 07W04, Unter den Linden 8 (Akademieflügel der Staatsbibliothek), statt. 

Weitere Informationen zu diesem Thema unter de.digitalclassicist.org/berlin/seminar2019 

 

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

 

Nomisma.org und Corpus Nummorum - Einfluss digitaler Methoden

Karsten Tolle / Sebastian Gampe

Frankfurt am Main

 

Durch das Nomisma.org Projekt wurde vor über zehn Jahren begonnen, numismatische Konzepte nach den Prinzipien von Linked Open Data (LOD) zur Verfügung zu stellen. Verschiedene weitere Projekte bauen hierauf auf, wie z.B. Online Coins of the Roman Empire (OCRE - numismatics.org/ocre/), welches einen bestehenden Münztyp-Katalog der Römischen Kaiserzeit abbildet. Das Projekt Corpus Nummorum (https://www.corpus-nummorum.eu/) der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, des Münzkabinetts der Staatlichen Museen zu Berlin und der Goethe-Universität Frankfurt/M. erstellt aktuell einen Münztyp-Katalog für griechische und römisch-provinziale Münzen aus Moesia Inferior, Thrakien, Mysien und der Troas. Bei der Umsetzung des Projektes finden verschiedene digitale Methoden Anwendung. Die Zielsetzung reicht hierbei vom Auffinden und Integrieren relevanter Datensätze, der Vereinfachung der Eingabe, über die Steigerung der Datenqualität bis hin zu neuen Analyse- und Anfrage-Möglichkeiten. 

 

Im Vortrag werden wir die Projekte Nomisma.org und Corpus Nummorum kurz vorstellen und deren Vernetzung aufzeigen, um so auch die Vorteile von LOD zu demonstrieren. Konzentrieren wollen wir uns ebenfalls auf die tatsächliche Nutzung der oben erwähnten digitalen Methoden. Wir werden erläutern, welche Werkzeuge wir wofür verwenden und welche Vorteile wir hierdurch für unser Projekt Corpus Nummorum erzielen konnten. 

 

 

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

© 2020 Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften