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Joseph Andreas Graf Załuski
Zunächst Kanoniker von Plozk und Großreferendar von Polen. Später Bischof von Kiew. (Z. trat nach dem Tode AUGUST II. auf die Seite von Stanislaus LESZCZYNSKI und ging mit diesem zeitweilig nach Lothringen. Nach Rückkehr Ernennung zum Bischof. Z. hatte eine Bibliothek von 230.000 Bänden, die er 1748 in Warschau in einem eigenen Gebäude zur öffentlichen Benutzung aufstellte.)
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Christian Schöttgen (Schoettgenius)
1709 Magister an der Universität in Leipzig. 1716 Direktor des Lyzeums in Leipzig. 1719 Rektor der Stadtschule in Stargard, zugleich Professor am Collegium Groeningiarnum. 1727 Rektor des Gymnasiums zum heiligen Kreuz in Dresden. (Sch. war theologischer Schriftsteller und hinterließ zugleich Arbeiten über pommersche und sächsische Geschichte sowie Schulbücher.)
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Jean-Baptiste Joseph Dieudonné Boussingault
Zunächst Professor für Chemie an der Universität in Lyon. 1839 Professor für Chemie an der Universität und am Konservatorium der Künste und Gewerbe in Paris. (B. war vor seiner Tätigkeit in Lyon im Auftrag einer engl. Bergbaugesellschaft in Südamerika. Während des südamerikan. Befreiungskrieges begleitete er als Oberst General BOLIVAR. B. bereiste Venezuela, Ecuador und Peru.)
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Christian Friedrich Weichmann
1720 Hofmeister in Glücksburg. 1728 Rat in der Justizkanzlei des Herzogs Ludwig Rudolf von Braunschweig/Lüneburg. 1731 Geheimsekretär, 1734 Hofrat, 1737 zugleich Konsistorialrat. 1765 Geh. Justizrat in Wolfenbüttel. (W. betätigte sich als Dichter und Schriftsteller. Er war u.a. 1720 an der Herausgabe der "Gelehrten Nachrichten" in Hamburg beteiligt.)
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Wilhelm Studemund
1864 Privatdozent an der Universität in Halle. 1868 Professor, 1869 Professor für klassische Philologie an der Universität in Würzburg. 1870 Professor für klassische Philologie an der Universität in Greifswald. 1872 Professor für klassische Philologie an der Universität in Straßburg. 1885 Professor für klassische Philologie an der Universität in Breslau. 1886 zugleich Professor der Eloquenz. Geh. Regierungsrat.
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Richard Schöne
1868 Privatdozent an der Universität in Berlin. 1869 Professor für Archäologie an der Universität in Halle. 1873 Vortragender Rat für Kunstangelegenheiten im Preuß. Kultusministerium. 1880-1905 Generaldirektor der Königl. Museen in Berlin. Wirkl. Geh. Rat. (Sch. stand bereits am 12.12.1894 erstmals zur Wahl, erhielt jedoch nicht die notwendige Stimmenzahl.)
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August Friedrich Pott
1830 Privatdozent an der Universität in Berlin. 1833 Professor, 1838 Professor für allgemeine Sprachwissenschaft an der Universität in Halle. (P., der 1850 zum KM gewählt wurde, stand am 19.7.1877 zur Wahl zum AM, wurde jedoch abgelehnt. Am 26.7.1877 wurde die Wahl wiederholt.)
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Johann Gerhard Meuschen
1702 Magister in Jena. 1703 Assessor, danach Professor für Philosophie an der Universität in Kiel. 1704 Prediger in Osnabrück. 1707 Prediger an der deutschen lutherischen Kirche im Haag. 1716 Oberhofprediger und Konsistorialrat. 1720 zugleich Generalsuperintendent in Hanau. 1723 Kirchenrat und Generalsuperintendent in Coburg, zugleich Professor für Theologie am Gymnasium in Coburg.
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Giovanni Jacopo de Marinoni
1698 Magister für Philosophie an der Universität in Wien. Hofmathematiker. 1709 Ingenieur von Nieder-Österreich. 1718 Vizedirektor der Akademie für Geometrie und Kriegswissenschaften in Wien. 1719 erster kaiserl. Mathematiker, 1726 Direktor der Kriegsakademie in Wien. (M. entwarf 1706 den Plan der Hauptstadt Wien. 1730 errichtete er eine Privatsternwarte.)
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Paul Henri Thiry d' Holbach
Getauft 08.12.1723. Französischer Philosoph. (H. war neben DIDEROT und d'ALEMBERT geistiger Vater und Mitarbeiter der Enzyklopädie. Als Schriftsteller übersetzte er auch Werke führender Chemiker seiner Zeit in die französische Sprache. Unter dem Pseudonym "Mirabaud" betätigte er sich als aufgeklärter Philosoph heimlich mit der Herausgabe kirchenfeindlicher Schriften.)
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