Exzellent, integrativ, unabhängig

Herzlich willkommen
bei der Berlin-Brandenburgischen
Akademie der Wissenschaften

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften ist eine
Fach- und Ländergrenzen überschreitende Vereinigung herausragender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit über 300-jähriger Tradition.
80 Nobelpreisträgerinnen und -träger prägen ihre Geschichte.

Mehr zur Akademie

Neues aus der Akademie

Solidarität mit der Ukraine

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften verurteilt auf das Schärfste den brutalen russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und versichert allen Ukrainerinnen und Ukrainern ihre tätige Solidarität. Freiheit für die Wissenschaft kann es nur geben, wenn die Freiheit und Selbstbestimmung der Völker gesichert ist. Wir stehen in engem Austausch mit der Nationalen Akademie der Wissenschaften Ukraine und haben ihr unsere Unterstützung zugesichert. Gleichzeitig danken wir den russischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, insbesondere in der Russischen Akademie der Wissenschaften, die sich gegen die Aggression ihres Präsidenten gestellt haben.

Zum Schreiben des Akademiepräsidenten (PDF, 101KB) 

Dr. Jörg Brauns ist neuer Direktor an der BBAW

Herr Dr. Jörg Brauns, bislang Kanzler der Universität Erfurt, übernimmt seit 1. Juli 2022 das neu geschaffene Amt des Direktors der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) und leitet die Verwaltung dieser Institution. Der Präsident der BBAW, Prof. Dr. Christoph Markschies, erklärt: „Wir freuen uns sehr, mit Herrn Brauns einen so erfahrenen Wissenschaftsadministrator gewonnen zu haben, der mit seinen umfassenden Kenntnissen aus verschiedenen Positionen des Wissenschaftsmanagements und der notwendigen Sensibilität unsere Verwaltung und damit die ganze Akademie mit ihren vielfältigen Projekten voranbringen wird.“

Zur Pressemitteilung (PDF, 374KB) 

13 neue Akademiemitglieder

Zum Leibniztag 2022 wurden dreizehn herausragende Wissenschaftler:innen als Ordentliche Mitglieder in die Akademie aufgenommen. Herzlich willkommen: Patrick Cramer, Stefanie Dehnen, Stefanie Dimmeler, Gavril Farkas, Iryana Gurevych, Ralph Hertwig, Thomas G. Kirsch, Pauline Kleingeld, Ute Krämer, Birgit Meyer, Nikolaus Rajewsky, Peter R. Schreiner und Gerhard Wagner!
Des Weiteren wurde am Leibniztag Prof. Katalin Karikó mit der Helmholtz-Medaille ausgezeichnet. Dr. Wilhelm Krull erhielt die Leibniz-Medaille. Die Akademiepreise der BBAW für herausragende wissenschaftliche Leistungen der Jahre 2020 und 2022 gingen an Peter R. Schreiner und Johannes Krause.

Zur Pressemitteilung (PDF, 328KB) 

Forschung

Geisteswissenschaftliche Forschung, die interdisziplinäre Bearbeitung wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Zukunftsfragen sowie der Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit bilden die Kernbereiche der Arbeit der Akademie. Aktuell haben zwei neue Akademienvorhaben begonnen: "Antiquitatum Thesaurus. Antiken in den europäischen Bildquellen des 17. und 18. Jahrhunderts" und "Erich Wolfgang Korngold Werkausgabe".

Mehr zu Forschung Alle Forschungsvorhaben Neu: Antiquitatum Thesaurus Neu: Korngold Werkausgabe

Aktuelle Veranstaltungen

06. Juli 2022
Mittagssalon... mit Heinz Schilling
12:00 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Einstein-Saal, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Wie immer man heute zur Religion steht und welche Versäumnisse und Verfehlungen man den Kirchen vorhalten mag, feststeht, daß das Christentum den europäischen Zivilisationstyp entscheidend prägte und das, was wir heute unter "westlichen Werten" verstehen, ohne das Christentum nicht denkbar wäre, und zwar ohne das lateinisch-römische im Unterschied zum griechisch/russisch-orthodoxen Christentum.

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07. Juli 2022
Cura in der Medizin
13:00 - 19:00 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Einstein-Saal, Jägerstraße 22–23, 10117 Berlin

In großen Teilen der Bevölkerung herrscht offensichtlich ein gefühlter Verlust an Vertrauen und Teilhabe in unsere Gesundheitsversorgung.

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Aktuelle Publikationen

Gute Wissenschaftskommunikation in der digitalen Welt

Politische, ökonomische, technische und regulatorische Rahmenbedingungen ihrer Qualitätssicherung

Von Peter Weingart, Holger Wormer, Thomas Schildhauer, Birte Fähnrich, Otfried Jarren, Christoph Neuberger, Jan-Hendrik Passoth, Gert G. Wagner

Wissenschaftspolitik im Dialog, Heft 19/2022

Berlin 2022, 120 S.

ISBN: 978-3-949455-08-7

Zur Publikation (PDF, 3MB) 
Forschungsfinanzierung und individuelle Wissenschaftsfreiheit

Balance von sicherer Grundfinanzierung und finanzieller Anreizsteuerung

Von Uwe Schimank und Otto Hüther

Wissenschaftspolitik im Dialog, Heft 20/2022

Berlin 2022, 48 S.

ISBN 978-949455-09-4

Zur Publikation (PDF, 689KB) 
Akademienprogramm

Das Akademienprogramm

Das Akademienprogramm dient der Erschließung, Sicherung und Vergegenwärtigung des kulturellen Erbes. Es ist derzeit das größte geisteswissenschaftliche Forschungsprogramm der Bundesrepublik Deutschland. Es wird von der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften koordiniert und fördert Langzeitforschungen in der geisteswissenschaftlichen, aber auch in der sozialwissenschaftlichen Grundlagenforschung. Träger des Programms und zuständig für die Bearbeitung der Vorhaben sind die acht in der Akademienunion zusammengeschlossenen Akademien und die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina.

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Akademie und Schule

Ein wesentliches Anliegen der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften ist die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Denn der Grundstein für das spätere Interesse und die Begeisterung für Wissenschaft wird bei Kindern und Jugendlichen bereits sehr früh gelegt. Die Akademie hat daher ein vielfältiges Spektrum von Angeboten für Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen entwickelt.

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Jahresthema 2021|22 "Die Vermessung des Lebendigen"

Das neue Jahresthema fragt: „Wie wollen wir heute unter den Bedingungen zunehmend präziser Messbarkeit das Lebendige verstehen?“ und rückt so den Wettstreit der Disziplinen um die Deutung des Lebens in den Fokus. Anlass sind die 200sten Geburtstage des Physikers Hermann von Helmholtz und des Mediziners Rudolf Virchow. Ihre naturwissenschaftlichen Betrachtungsweisen und Vermessungstechniken verleihen im 19. Jahrhundert einer Lebenswissenschaft Kontur, die unsere Weltsicht bis heute entscheidend prägt. Gleichzeitig werden hier auch schon erhebliche Probleme der Vermessung deutlich.

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