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Sir (1909) Gaston Camille Charles Maspero
1868 Dozent an der École des hautes études in Paris. 1873 Professor für Ägyptologie am Collège de France in Paris. 1881 Direktor der Ausgrabungen in Ägypten, zugleich Leiter des Museums in Bulak. 1887 Professor für Philologie und ägyptische Archäologie am Collège de France in Paris. (M. gründete 1880 im Auftrag der französischen Regierung in Kairo ein archäologisches Institut. Er leitete u. a. die Ausgrabungen der Sphinx von Gise.)
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Jacob Theodor Klein
1713 Stadtsekretär in Danzig. (K. unternahm zwischen 1706 und 1711 ausgedehnte Reisen durch Europa. 1714 wurde er zur Begrüßung PETER's I. nach Königsberg entsandt. Im gleichen Jahr war er auch "Residierender Sekretär bei Hofe" in Dresden. Neben seiner amtlichen Tätigkeit betrieb er das Studium der Naturgeschichte, speziell der Botanik und Zoologie und legte in Danzig einen Botanischen Garten an. Er war Mitbegründer und später Direktor der Danziger Naturforscher-Gesellschaft.)
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Ole Jacob Broch
1843-1852 Lehrer für Mathematik an der Kriegsschule zu Christiania, daneben bis 1847 Vorsteher einer Latein- und Realschule. 1848 Lektor, 1852 Professor für reine Mathematik an der Universität in Christiania, zugleich seit 1852 Lehrer für höhere Mathematik und Mechanik an der Militärischen Hochschule. Seit 1852 Mitdirektor der Hypothekenbank. 1855 erster Norwegischer Eisenbahndirektor. 1862 Kammermitglied. 1872 Marineminister. Nach 1872 erneut Professor für reine Mathematik an der Universität in Christiania.
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Otto Struve
(Sohn von STRUVE, Wilhelm) 1839 Adjunkt, später 2. Astronom an der Sternwarte in Pulkowo. 1856 außerordentl. Mitglied, 1861 Ordentliches Mitglied für Astronomie der Akademie der Wissenschaften in Petersburg. 1862 zugleich Direktor der Sternwarte in Pulkowo. 1867 Geschäftsführender Präsident der Internationalen Kommission zur Herstellung von Meterprototypen. 1887 Präsident des Internationalen Kongresses für die Herstellung fotografischer Himmelskarten. (St. war von 1847-1862 zugleich beratender Astronom des russischen Generalstabes. Er wurde 1890 emeritiert und lebte seitdem in Karlsruhe.)
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Carl Abraham Gerhard
1757-1760 Studium der Medizin und Promotion an der Universität in Frankfurt/Oder. 1768 Ernennung zum Bergrat in Berlin. 1770 im Auftrag Friedrichs II. Gründer der Bergakademie in Berlin und deren erster Leiter. 1779 Geh. Bergrat. 1786 Geh. Ober-Finanz-, Kriegs- und Domänenrat in Berlin. 1807 Leiter des preußischen Berg- und Hüttendepartements. 1807-1812 Interimsdirektor für die Finanzangelegenheiten der Akademie.
Seine Akademievorträge zu mineralogischen und geologischen Themen sind größtenteils in den Abhandlungen der Berliner Akademie erschienen.
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Girolamo Marchese Lucchesini
1780 Kammerherr FRIEDRICH's II. 1793 Wirkl. Geh. Etats- und Kriegsminister. 1807 Oberhofmeister der Herzogin BACCIOCHI in Lucca. (L. gehörte zur Tischgesellschaft FRIEDRICHS II. und vermittelte dessen literarischen Verkehr mit italienischen Gelehrten. Von 1786-1802 fand er im preuß. diplomatischen Dienst Verwendung und war u. a. Gesandter in Warschau und Dresden.)
(Biographisches zu Girolamo Marchese Lucchesini siehe auch unter: https://www.bbaw.de/die-akademie/akademie-historische-aspekte/historische-zeitleiste/oktober)
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Alexander Christian Leopold Conze
1863 Professor für Archäologie an der Universität in Halle. 1869 Professor für Archäologie an der Universität in Wien. 1877 Professor für Archäologie an der Universität in Berlin, Direktor der Antiken-Sammlungen in Berlin. Zugleich seit 1877 Mitglied, 1881 Vorsitzender der Zentraldirektion des Deutschen Archäologischen Instituts, 1887 1. Generalsekretär des Instituts. (C. Ieitete 1873-1875 die Ausgrabungen Samothrake und von 1878-1886 sowie 1900-1912 die Grabungen in Pergamon.)
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Gotthold (Ferdinand Gotthold Max) Eisenstein
1847-1852 Privatdozent für Mathematik an der Universität in Berlin. (E. gehörte zu den Teilnehmern des Schreckensmarsches gefangener Märzkämpfer am 19.3.1848 nach Spandau. A. v. Humboldt erreichte für E., den er als bedeutenden Mathematiker charakterisierte, 1844 vorübergehend ein Gnadengehalt; jedoch scheiterte die Ernennung zum Professor. GAUSS zählte E., der mit 29 Jahren wenige Monate vor seinem Tode, zum OM gewählt wurde, neben ARCHIMEDES und NEWTON zu den drei "epochebildenden" Mathematikern.)
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Julius Weizsäcker
1852 Repetent am Stift in Tübingen. 1859 Privatdozent für Geschichte an der Universität in Tübingen. 1860 Mitarbeiter der Kommission für deutsche Geschichts- und Quellenforschung der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München; zugleich Privatdozent für Geschichte an der Universität in München. 1863 Professor für Geschichte an der Universität in Erlangen. 1867 Professor für Geschichte an der Universität in Tübingen. 1872 Professor für Geschichte an der Universität in Straßburg. 1876 Professor für Geschichte an der Universität in Göttingen. 1881 Professor für Geschichte an der Universität in Berlin.
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