Veranstaltungsübersicht

17. Januar - 31. Mai 2026
Boris Pistorius. Aufbruch
Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Fotografien von Herlinde Koelbl

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03. Februar 2026
„Wenn du wüsstest, was ich weiß...“ Ein Abend zu Uwe Johnson
18:00 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Leibniz-Saal, Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin

Charly Hübner findet als junger Mann Zuflucht am Theater und in der Literatur, liest wie besessen und landet bei den Jahrestagen von Uwe Johnson. Er taucht darin ein – und sehr lange nicht wieder auf. 

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04. Februar 2026
Mittagssalon – Helmina von Chézy – Ein Nachlass erwacht
12:00 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Einstein-Saal, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Der Nachlass von Helmina von Chézy, der 1944 in den Besitz der Preußischen Akademie der Wissenschaften gelangte, umfasst etwa 12.000 Blatt, davon gut die Hälfte Briefe. 

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04. Februar 2026
Helmina von Chézy in Briefen und Dokumenten
Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Helmina von Chézy (1783–1856), geb. Klencke (1783–1856), war eine der faszinierendsten und facettenreichsten weiblichen Intellektuellen des 19. Jahrhunderts: Ihr vielseitiges Œuvre umfasst – knapp umrissen – Gedichte, Erzählungen, Novellen, Reise- und Kunstbeschreibungen, Opernlibretti und dramatische Werke.

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04. Februar 2026
Workshop – Helmina von Chézy in Briefen und Dokumenten
14:00 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Konferenzraum 1, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Der Workshop versammelt Expertinnen, die sich mit Helmina von Chézys Texten und Briefen auseinandersetzen und dabei Fragen von weiblicher Autorschaft und Gender sowie digitaler Editions- und Archivpraxis aufwerfen. 

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05. Februar 2026
Uwe Johnson: Berliner Sachen
18:00 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Einstein-Saal, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Am 10. Dezember 2025 erschien im Suhrkamp Verlag ein neuer Band der Uwe Johnson-Werkausgabe mit dem Titel "Berliner Sachen". Die Herausgeber:innen Gary Baker, Robert Gillett und Katja Leuchtenberger stellen den Band vor.

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09. Februar 2026
Fräulein! Eine Frage des Anstands. Höflichkeit und Anstand als Konfliktlösungsmechanismen
18:00 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Einstein-Saal, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Bei der Verhandlung von Konflikten stellt die Sprache ein zentrales Instrument dar, mittels dessen Probleme sowohl zugespitzt als auch entschärft werden können. 

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11. Februar 2026
RUNDGANG | Boris Pistorius. Aufbruch
16:00 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Foyer Jägerstraße, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Fotografien von Herlinde Koelbl

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11. Februar 2026
Boris Pistorius. Aufbruch | Selbstbehauptungsfähigkeit in veränderter Weltlage
18:00 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Leibniz-Saal, Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin

In seinem Vorwort zum Bild- und Gesprächsband „Boris Pistorius. Aufbruch“ der Fotografin Herlinde Koelbl skizziert Herfried Münkler (Politikwissenschaftler, Akademiemitglied) die veränderten politischen Umstände, mit denen Boris Pistorius im Gegensatz zu seinen Amtsvorgänger:innen konfrontiert war.

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13. Februar 2026
Digitalisierung als Impulsgeberin für die Editionsphilologie am Beispiel Lessing
18:00 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Einstein-Saal, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

In dem Vortrag wird im ersten Teil am Beispiel der Editionsgeschichte von Lessings Nathan der Weise rekonstruiert, welche Fragestellungen und Herangehensweisen die germanistische Editionswissenschaft von ihren Anfängen im frühen 19. Jahrhundert bis zum späten 20. Jahrhundert geprägt haben und zumindest die analoge Editionswissenschaft bis heute prägen.

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17. Februar 2026
Kolonialismus vor dem Kolonialzeitalter oder feudalistische Verhältnisse?
18:00 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Leibniz-Saal, Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin

Wie die Landbevölkerung von Kreta im späten Mittelalter Venedig mit Getreide versorgte

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18. Februar 2026
Staatsschulden - Herausforderungen, Strategien und Perspektiven
18:00 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Leibniz-Saal, Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin

Deutschland weist im internationalen Vergleich, insbesondere unter den OECD-Staaten, eine vergleichsweise niedrige Staatsschuldenquote auf. Nach Angaben der Deutschen Bundesbank belief sich die öffentliche Verschuldung im Jahr 2024 auf rund 62,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts und lag damit deutlich unter der vieler anderer großer Volkswirtschaften. Gleichzeitig ist mit der Einrichtung umfangreicher Sondervermögen sowie steigenden Investitionsbedarfen in Bereichen wie Infrastruktur, Sicherheit, Klimaschutz und Transformation eine deutliche Ausweitung staatlicher Verschuldung absehbar. Damit gewinnt die Frage nach einer zukunftsfähigen und belastbaren Staatsfinanzierung besondere Dringlichkeit.

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23. Februar 2026
Die Entstehung der ägyptischen Sprachwissenschaft in Berlin: Humboldt und seine ägyptischen Wortlisten
17:00 Uhr Akademieflügel der Staatsbibliothek, Lise-Meitner-Saal, Unter den Linden 8, 10117 Berlin

Wilhelm von Humboldt verfolgte die Hieroglyphen-Entzifferung kundigen Blickes. Im Selbstversuch überzeugte er sich von Champollions Methode und versenkte sich einige Jahre ins Studium des Koptischen und Ägyptischen. Zusammen mit seinem Bruder Alexander wird er nach Champollions frühem Tod dafür sorgen, dass dessen Arbeit Fortsetzung in Berlin findet.

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24. Februar 2026
The Long Shadow of War: Learning from History for Russia’s War against Ukraine
18:00 Uhr Academy Building at Gendarmenmarkt, Leibniz Hall, Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin

Wars are not over when the last bullet is fired. As World War II and the wars in the former Yugoslavia have shown, they are often followed by extended periods of uncertainty or renewed conflict, negotiations, and reconstruction and recovery. The legacies of war have profound effects on individuals, society at large, institutions, the political system, and international relations.

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25. Februar 2026
Edward A. Tenenbaum: Gründervater des deutschen Wirtschaftswunders
18:00 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Konferenzraum 1, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Das Leben des Top-Absolventen von Yale (1942) hätte spannender nicht sein können: sofort rekrutiert vom US-Geheimdienst und Ende 1942 von der Armee, lebensgefährliche Einsätze in Europa, erster US-Offizier im KZ Buchenwald. Weil Jude, wurde nicht er als Vater der Währungsreform 1948 anerkannt, sondern Ludwig Erhard. 

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