Ein libertines Buch sei eines, »in dem Unzucht und Ungläubigkeit auf gefällige Weise verquickt« seien, schrieb der Marquis de Sade über den Roman "Therese philosophe" des Marquis d’Argens, eines Höflings Friedrichs II. Libertine Bücher, in denen Pornographie mit Blasphemie einhergeht, Freizügigkeit mit der Leugnung Gottes und der unsterblichen Seele, gibt es seit der Renaissance, Blüte feierten sie im Frankreich der Aufklärung.