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Karl Friedrich Neumann
1821 Lehrer am Gymnasium in Würzburg, später in Speyer. 1833 Professor für armenische und chinesische Sprache und für Länder- und Völkerkunde an der Universität in München. (N. hieß eigentlich BAMBERGER. Er trat 1818 zum Protestantismus über und änderte seinen Namen. N. wurde 1852 wegen liberaler Gesinnung von der Universität München entlassen. Er wirkte danach bis 1863 in München, ab 1863 in Berlin als Geschichtsschreiber.)
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Karl Theodor von Inama-Sternegg
1868 Privatdozent an der Universität in München. 1868 Professor, 1871 Professor für politische Wissenschaften an der Universität in Innsbruck. 1880 Professor für politische Ökonomie an der Universität in Prag. 1881 Direktor des Büros für administrative Statistik in Wien, zugleich Honorar-Professor für Statistik und Verwaltungslehre an der Universität in Wien. 1884 zugleich Präsident der Statistischen Zentralkommission. 1890 Präsident des Internationalen Statistischen Instituts.
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Johann Centurius, Graf von Hoffmannsegg (Hoffmann)
Botaniker und Forschungsreisender. (H. war Gutsbesitzer in Rammenau. Nach dem Studium und einer Militärdienstzeit lebte er als wohlhabender Privatmann und unternahm mehrere größere Reisen nach Österreich, Ungarn, Italien und Portugal zu botanischen Zwecken, vorwiegend zur Sammlung von Insekten. H. siedelte 1804 nach Berlin über. Er gründete das Zoologische Museum in Berlin. 1816 zog er nach Dresden und lebte bis zu seinem Tode auf dem Gut Rammenau.)
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Johann Christian Ludwig Hellwig
Nach dem Studium der Mathematik und Naturwissenschaften in Frankfurt a. Oder 1765 Begleiter des Prinzen WILHELM ADOLF von Braunschweig auf einer Reise nach Südrussland. 1771 Lehrer am Gymnasium in Braunschweig. Pagenhofmeister. 1790 Professor. 1802 Hofrat, zugleich Professor am Collegium Carolinum in Braunschweig. (H. war Verfasser von Lehrbüchern für Mathematik. Er gilt als ein Wegbereiter moderner Lebensversicherung. Seine Insektensammlung bildete später den Grundstock der Berliner Sammlung.)
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Eberhard David Hauber
Nach dem Studium der Theologie zunächst Hauslehrer, danach Repetent am Tübinger Stift. 1724 Vikar an der Stiftskirche in Stuttgart. 1726 Superintendent der Grafschaft Schaumburg, zugleich Oberpfarrer in Stadthagen. 1746 Pfarrer an der St. Peters-Kirche in Kopenhagen. (H. betätigte sich auch als Geograph. Er schrieb die älteste, umfassende Darstellung der Geschichte der Kartographie des deutschen Südwestens. Die späteren Arbeiten waren vorwiegend theologischen Inhalts.)
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Hans Conon von der Gabelentz
1830 Eintritt in den Staatsdienst in Altenburg. 1848 Mitglied des Bundestages, zugleich Mitglied und Präsident des Altenburger Landtages bis 1870. Nach 1848 Beginn der sprachwissenschaftlichen Forschungen. (G. hatte Sprachwissenschaften nicht studiert, jedoch ca. 80 Sprachen erforscht und zum großen Teil erstmals wissenschaftlich bearbeitet, darunter ostasiatische, uralaltaische, nordamerikanische und Südseesprachen. Von den offiziellen Vertretern der Sprachwissenschaft wurde er weitgehend ignoriert.)
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Johann Gotthelf Fischer von Waldheim
1797 Dr. med., 1799 Professor für Naturgeschichte und Bibliothekar an der Zentralschule in Mainz. 1804 Professor für Naturgeschichte und Direktor des Naturhistorischen Museums der Universität in Moskau. 1805 Korrespondierendes Mitglied, 1819 Ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Petersburg. 1805 Gründung der Naturforsch. Gesellschaft in Moskau. 1835 Vizepräsident der kaiserlich-russischen medico-chirurgischen Gesellschaft in Moskau. Staatsrat.
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Johann Melchior Edler von Birkenstock
1771-1772 Mitglied der Studien- und Zensurkommission in Wien. 1795 Referent der Studien-Revisionshofkommission, zugleich Zensor für außenpolitische Schriften. (B. bereiste im Auftrage von MARIA THERESIA die deutschen Universitäten und erstattete Berichte, die einer Hochschulreform in Österreich dienen sollten. Eine Wahl zum Akademiemitglied erfolgte nicht. Am 25.9.1792 wurde die Entscheidung des Königs über die Mitgliedschaft in der Akademie bekanntgegeben.)
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Johann Heinrich Kasimir Freiherr von (1791), Graf von (1798) Carmer
1749 Kammergerichtsreferendar in Berlin. 1750 Leitung der Breslauer Oberamtsregierung, später Präsident dieser Regierung. 1763 Ehrenpräsident aller schlesischen Oberamtsregierungen mit dem Titel des Justizministers. 1779 Großkanzler der Justiz in Berlin, Vorsitzender der Gesetzeskommission und Aufsichtführender über die Generallandschaften in Schlesien, Pommern und Preußen. (Unter der Leitung von C. entstand das allgemeine Landrecht im Ergebnis der "großen Justizreform".)
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Heinrich (Johann Heinrich Ferdinand) von (1818) Autenrieth
1792 Dr. med., 1794 prakt. Arzt in Stuttgart. 1795-1796 Reisen nach Italien und Nordamerika. 1796 Hofrat in Tübingen und Aufseher der zoolog. Sammlungen. 1797 Professor für Anatomie, Physiologie, Chirurgie und Geburtshilfe an der Universität in Tübingen.1805 Begründung der ersten stationären Klinik der Universität. 1819 Kanzler der Universität Tübingen. Leibarzt des württ. Königs.
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