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Daniel de Superville
1718 Dr. med. in Utrecht. 1721 Diakon der Waltonischen Kirche in Leyden. 1722 Hofarzt und Arzt der französischen Kolonie in Stettin. Zugleich 1726 Professor für Anatomie und Chirurgie am Gymnasium in Stettin. 1738 Leibarzt, Wirkl. Geh. Rat und Direktor der Bergwerke Bayreuth. Zugleich ab 1742 Direktor der Academica Fridericiana Bayreuth. 1743-1748 Kanzler der Universität in Erlangen. 1749 Leibarzt in Braunschweig. (S. gilt als Gründer der 1742 eingerichteten Universität Bayreuth [1743 nach Erlangen verlegt.] In Braunschweig initiierte er die Gründung des Kunst- und Naturalienkabinetts. 1761 kehrte S. nach Holland zurück.)
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Rudolf Maria Bernhard von, Graf von Alcantara (1858) Stillfried-Rattonitz
1843 Zeremonienmeister, 1853 Oberzeremonienmeister am Hofe in Berlin. 1854 zugleich Vorstand des Heroldsamtes, 1856 auch Mitglied der Generalordenskommisssion. 1852-1868 zugleich Leiter des Königl. Hausarchivs. (St. erhielt 1834 von FRIEDRICH WILHELM IV. den Auftrag zur Herausgabe der Geschichte des Preuß. Königshauses. Er ist Verfasser der "Altertümer und Kunstdenkmale des Hauses Hohenzollern" und der "Monumenta Zollerana". St.-R. war 1858 Ministerkommissar des Fürsten von Sigmaringen, begleitete Prinzessin STEFANIE von Hohenzollern, spätere Frau des portugiesischen Königs, nach Portugal. Für diesen Dienst wurde er als Graf von Alcantara zum Granden von Portugal ernannt.)
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Jean-Martin de Prades
Geboren um 1720. Französischer Schriftsteller und Mitarbeiter der Enzyklopädie. Zunächst Abbé in Paris und Priester in Montauban. Mitglied der Sorbonne. Um 1752 Prälat in Oppeln, danach Kanonikus in Breslau, später Archidiakonus in Glogau. (P. wurde 1751 als Gegner des Christentums verdächtigt, von der Sorbonne verdammt und aus der Liste der Universität gestrichen. Er ging zunächst nach Holland, dann nach Berlin. Hier schrieb er eine antikatholische Schrift, zu der FRIEDRICH II. das Vorwort schrieb. Dieses Buch wurde in Rom verbrannt. P. fiel später bei FRIEDRICH II. in Ungnade, war zeitweilig in Magdeburg inhaftiert, bevor er nach Glogau übersiedelte.)
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Rochus Wilhelm Traugott Heinrich Ferdinand Freiherr von Liliencron
1847 Privatdozent an der Universität in Bonn. 1848 Sekretär im Büro für auswärtige Angelegenheiten in Holstein; zugleich bis 1850 diplom. Vertreter von Schleswig-Holstein in Berlin. 1850 Professor für nordische Sprache und Literatur an der Universität in Kiel. 1852 Professor für deutsche Sprache und Literatur an der Universität in Jena. 1855 Kabinettsrat in Meiningen; zugleich Intendant der Hofkapelle und Vorsteher der herzogl. Bibliotheken. 1869 Leiter der Herausgabe der "Allgemeinen Deutschen Biographie" im Auftrage der Historischen Kommission der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München. 1876 zugleich Probst des Damenstiftes St. Johannis in Schleswig. Wirkl. Geh. Rat.
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Johann Christoph von (1742) Dreyhaupt
1725 Advokat und Hoffiskal bei der französischen Kolonie in Halle und preuß. Kommissionsrat. 1729 Assessor des Schöppenstuhls in Halle. 1731 Regierungs-, Kriegs- und Domänenrat mit den Ämtern des Salzgrafen, Stadtschultheißen, Seniors des Schöppenstuhls und Bergrichters. Hofpfalzgraf. 1741 Geh. Rat., 1745 Mitglied des Kriegskommissariats in Sachsen. (D. war auch naturwissenschaftlich tätig und versuchte als Pfänner die halleschen Solquellen zu verbessern und zu vergrößern. Er besaß wertvolle Sammlungen von Mineralien, Münzen, Wappen, Urkunden, Regesten. etc. und wurde vornehmlich aus diesem Grund Mitglied der Akademie. D. betätigte sich auch als Historiker und schrieb u. a. eine "Diplomatisch-historische Beschreibung des Saalkreises.")
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Aribert Reimann
(West) und wurde 1993 in den Orden Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste aufgenommen. Seit 2025 steht sein Flügel als Leihgabe in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Der S
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Johann Georg Tralles
1783-1785 Studium der Mathematik an der Universität in Göttingen. 1785-1803 Professor für Mathematik und Physik in Bern. 1798-1799 Teilnahme als Delegierter der Schweiz an der Internationalen Naturforscherversammlung in Paris zur Festlegung der neuen Maße und Gewichte. T. wurde 1804 auf Befehl des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III. mit einem Gehalt von 1000 Talern an die Akademie nach Berlin berufen. 1810 Professor für Mathematik an der Universität in Berlin. 1810-1822 Sekretar der Mathematischen Klasse der Akademie. T. gilt als Erfinder des nach ihm benannten Alkoholmeters. Er starb in London, wo er Geräte zur Pendelbestimmung beschaffen wollte. Nach T. wurde 1935 von der Internationalen Astronomischen Union ein Mondkrater benannt.
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Eduard (Friedrich Wilhelm Eduard) Gerhard
1833 Archäologe und Abteilungsdirektor am Königl. Museum in Berlin. 1844 Professor für Archäologie an der Universität in Berlin. (Auf G.'s Initative entstand das Institut de Corrispondenza Archeologica, aus dem 1829 das Deutsche Archäologische Institut in Rom hervorging. G. gründete 1843 die "Archäologische Zeitung". Er genoß die besondere Förderung des Kronprinzen von Preußen, des späteren Königs FRIEDRICH WILHELM IV., den er u. a. 1828 auf einer Italien-Reise begleitete und als Führer durch die antiken Denkmäler diente. G. hinterließ der Akademie eine Stiftung von 71.000 RM, "Eduard Gerhard'sches archaeologisches Stipendium" (1893). Die Zinsen der Stiftung waren für Reisestipendien von Archäologen bestimmt.)
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Hans Georg Wenzeslaus Freiherr von Knobelsdorff
Ursprünglich Offizier. 1740 Surintendant der königlichen Schlösser, Häuser und Gärten und Direktor aller Bauten in den preußischen Provinzen. Zugleich Intendant der Schauspiele und Musik. 1744 Geheimer Finanz-, Kriegs- und Domänenrat. (K. leitete die Ausgestaltung des Schlosses Rheinsberg, des Opernhauses, der Neuen Kolonade des Potsdamer Stadtschlosses und des Kuppelsaales in Sanssouci sowie den Bau des Schlosses in Dessau. Er war verantwortlich für die Gestaltung des Berliner Tiergartens und baute zahlreiche Häuser in Berlin und Potsdam. K., während der Rheinsberger Zeit des preußischen Kronprinzen dessen Freund, entfremdete sich später zunehmend von FRIEDRICH II. infolge von Auseinandersetzungen beim Bau des "Lustschlosses auf dem Königlichen Weinberg" [Sanssouci].)
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Kino unter den Sternen
Die Bearbeitung von Konflikten ist ein zentrales Thema vieler Filme. Konflikttransformationen prägen die Geschichten auf der Leinwand – sei es unterhaltsam und heiter oder ernst und tragisch. Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften lädt zu einem Kinoabend unter Sternen ein, der Denkanstöße für den Umgang mit Konflikten gibt.
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