Jean Martin de Prades

Jean Martin de Prades

Theologie, Philosophie

* 1720 (Castelsarrasin/Guyenne)
 1782 (Groß-Glogau/Schles.)

Mitgliedschaft(en)

  1. Auswärtiges Mitglied
    gewählt:
    10.05.1753
    Änderung/Austritt/Ausschluss:
    01.04.1756
  2. Ehrenmitglied
    gewählt:
    01.04.1756

Kurzbiographie

Geboren um 1720. Französischer Schriftsteller und Mitarbeiter der Enzyklopädie. Zunächst Abbé in Paris und Priester in Montauban. Mitglied der Sorbonne. Um 1752 Prälat in Oppeln, danach Kanonikus in Breslau, später Archidiakonus in Glogau. (P. wurde 1751 als Gegner des Christentums verdächtigt, von der Sorbonne verdammt und aus der Liste der Universität gestrichen. Er ging zunächst nach Holland, dann nach Berlin. Hier schrieb er eine antikatholische Schrift, zu der FRIEDRICH II. das Vorwort schrieb. Dieses Buch wurde in Rom verbrannt. P. fiel später bei FRIEDRICH II. in Ungnade, war zeitweilig in Magdeburg inhaftiert, bevor er nach Glogau übersiedelte.)

Normdaten

GND:
100230024 
Jean Martin de Prades
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