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Montag, 24. Januar 2022, ab 19 Uhr
 

Demokratie in der Krise – Ein Weckruf

Über die Veranstaltung

Ist die Demokratie, wie wir sie kennen gefährdet? Was sagt unser Umgang mit Krisen über ihren Zustand aus und was ist nötig, um sie zu bewahren? Julian Nida-Rümelin präsentiert seine im Auftrag der Körber-Stiftung verfasste Studie  zu diesem Thema und diskutiert mit Wolfgang Schäuble und Thea Dorn wann gesellschaftliche Krisen unser demokratisches Zusammenleben bedrohen.

„Demokratien können sich auf Dauer keinen programmatischen Substanzverlust leisten“, schreibt Julian Nida-Rümelin in seinem Text, der sich der Frage nähert, ob sich die Demokratie im Zuge einer ständigen Krisenbewältigung selbst in einer Systemkrise befindet. Dabei beleuchtet er, wie die deutsche Demokratie und die verantwortlichen Akteure mit der Bewältigung von Krisen, insbesondere der Corona-Pandemie, umgehen.

Die Dringlichkeit der Debatte wird von den Ergebnissen einer repräsentativen Umfrage zur Haltung von Bürgerinnen und Bürgern gegenüber der Demokratie und dem Modus der Krisenbewältigung unterstrichen.

Eine Kooperationsveranstaltung der Körber-Stiftung   und der Interdisziplinären Arbeitsgruppe „Normative Konstituenzien der Demokratie “ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.


PROGRAMM

Begrüßung

  • Christoph Markschies (Akademiepräsident) & Lothar Dittmer (Vorsitzender des Vorstands der Körber-Stiftung)

Präsentation der Umfrageergebnisse

Interview mit...

  • Sven Tetzlaff (Leiter des Bereichs Demokratie, Engagement und Zusammenhalt der Körber-Stiftung)

Präsentation der Kernaussagen der Studie

  • Julian Nida-Rümelin (Akademiemitglied | Ludwig-Maximilians-Universität München)

Moderierte Diskussion

  • Thea Dorn (Autorin) , Wolfgang Schäuble (MdB, Präsident des Deutschen Bundestages a.D.) und Julian Nida-Rümelin

Aufzeichnungen früherer Streams finden Sie in unserer Mediathek

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