Exzellent, integrativ, unabhängig

Herzlich willkommen
bei der Berlin-Brandenburgischen
Akademie der Wissenschaften

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften ist eine
Fach- und Ländergrenzen überschreitende Vereinigung herausragender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit über 300-jähriger Tradition.
80 Nobelpreisträgerinnen und -träger prägen ihre Geschichte.

Mehr zur Akademie

Neues aus der Akademie

Solidarität mit der Ukraine

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften verurteilt auf das Schärfste den brutalen russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und versichert allen Ukrainerinnen und Ukrainern ihre tätige Solidarität. Freiheit für die Wissenschaft kann es nur geben, wenn die Freiheit und Selbstbestimmung der Völker gesichert ist. Wir stehen in engem Austausch mit der Nationalen Akademie der Wissenschaften Ukraine und haben ihr unsere Unterstützung zugesichert. Gleichzeitig danken wir den russischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, insbesondere in der Russischen Akademie der Wissenschaften, die sich gegen die Aggression ihres Präsidenten gestellt haben.

Zum Schreiben des Akademiepräsidenten (PDF, 101KB) 

Veranstaltungsprogramm Herbst 2022

Das Titelbild des neuen Kalenderflyers, ein Detail der Dachterrasse der Akademie, ist ein wunderbares Gleichnis für die Veranstaltungen der BBAW: Ein Metallmast, ein Glaskasten und viel Holz. Stellt man sich allerdings hinter den Mast, eröffnet sich einer der bezauberndsten Blicke auf Berlin-Mitte: Kuppeln auf Parlamenten, Museums-Schlösser und Gerichtsgebäude. Kirchtürme und Hochhäuser. Bahnhöfe und Opernhäuser. Und das bunte Großstadtleben dazwischen. Auch ein Flyer bietet nur wenig Details einer Veranstaltung. Ein Titel und ein paar Zeilen, die neugierig machen sollen. Neugierig auf eine Veranstaltung, die – wenn alles gut geht – eine ganze Welt erschließt.

Zum Veranstaltungskalender (PDF, 859KB) 

Annette Kelm. Die Bücher

Am 10. Mai 1933 verbrannten nationalsozialistische Studierende rund 30.000 Bücher auf dem Opernplatz in Berlin. Die Gleichschaltung der öffentlichen Meinung ging einher mit der Verfolgung insbesondere jüdischer Schriftsteller:innen und Intellektueller. Annette Kelms Fotografien zeigen ausgewählte Bücher, die 1933 medien- und öffentlichkeitswirksam in Flammen aufgingen oder auf den Listen verfemter Publikationen standen.
Die Ausstellung "Die Bücher" können Sie bis zum 13. Januar 2023 im Akademiegebäude am Gendarmenmarkt besuchen: Geöffnet hat die Akademieausstellung montags bis freitags zwischen 10 und 18 Uhr (außer an Feiertagen). Der Eintritt ist frei.

Zum Ausstellungsflyer (PDF, 559KB) 

Forschung

Geisteswissenschaftliche Forschung, die interdisziplinäre Bearbeitung wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Zukunftsfragen sowie der Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit bilden die Kernbereiche der Arbeit der Akademie. Aktuell haben zwei neue Akademienvorhaben begonnen: "Antiquitatum Thesaurus. Antiken in den europäischen Bildquellen des 17. und 18. Jahrhunderts" und "Erich Wolfgang Korngold Werkausgabe".

Mehr zu Forschung Alle Forschungsvorhaben Neu: Antiquitatum Thesaurus Neu: Korngold Werkausgabe

Aktuelle Veranstaltungen

15. August - 10. Oktober 2022
WANDERAUSSTELLUNG: Berlin – Hauptstadt der Wissenschaftlerinnen
10:00 - 18:00 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt

Von der Kernphysikerin Lise Meitner über die Chemikerin und Nobelpreisträgerin Emmanuelle Charpentier, die für ihre Genschere CrisprCas 2020 den Nobelpreis erhielt, zeigt die Ausstellung exemplarisch die Lebensläufe von Wissenschaftlerinnen aus Vergangenheit wie Gegenwart, die in Berlin wirken oder gewirkt haben.

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20. September 2022
VERNISSAGE – Annette Kelm. Die Bücher
19:00 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Einstein-Saal, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Am 10. Mai 1933 verbrannten nationalsozialistische Studierende rund 30.000 Bücher auf dem Opernplatz in Berlin. Die Gleichschaltung der öffentlichen Meinung ging einher mit der konsequenten Verfolgung insbesondere jüdischer Schriftsteller:innen und Intellektueller.

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Aktuelle Publikationen

Klimaschutz und akademische Dienstreisen

Empfehlungen für ein umweltschonendes Reiseverhalten in der Wissenschaft

Von Jürgen Gerhards, Astrid Eichhorn, Julia Fischer, Ute Frevert und Christoph Markschies

Denkanstöße aus der Akademie, Heft 9
Berlin, Juli 2022
ISBN 978-3-949455-11-7

Zur Publikation (PDF, 463KB) 
Open Research Data in Naturwissenschaften und Mathematik

Empfehlungen der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse der BBAW

Von Thomas Elsässer, Martin Grötschel, Matthias Scheffler, Joachim Hermann Ullrich und Friedhelm von Blanckenburg.

Denkanstöße aus der Akademie, Heft 10
Berlin, Juli 2022
ISBN 978-3-949455-12-4

Zur Publikation (PDF, 282KB) 

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
trauert um ihr Gründungsmitglied

Professor Dr. Theodor Hiepe

* 03.07.1929     † 02.09.2022

Zum Nachruf (PDF, 134KB) 

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
trauert um ihr Außerordentliches Mitglied

Professor Dr. Dagmar Schipanski

* 03.09.1943     † 07.09.2022

Akademienprogramm

Das Akademienprogramm

Das Akademienprogramm dient der Erschließung, Sicherung und Vergegenwärtigung des kulturellen Erbes. Es ist derzeit das größte geisteswissenschaftliche Forschungsprogramm der Bundesrepublik Deutschland. Es wird von der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften koordiniert und fördert Langzeitforschungen in der geisteswissenschaftlichen, aber auch in der sozialwissenschaftlichen Grundlagenforschung. Träger des Programms und zuständig für die Bearbeitung der Vorhaben sind die acht in der Akademienunion zusammengeschlossenen Akademien und die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina.

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Akademie und Schule

Ein wesentliches Anliegen der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften ist die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Denn der Grundstein für das spätere Interesse und die Begeisterung für Wissenschaft wird bei Kindern und Jugendlichen bereits sehr früh gelegt. Die Akademie hat daher ein vielfältiges Spektrum von Angeboten für Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen entwickelt.

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Jahresthema 2021|22 "Die Vermessung des Lebendigen"

Das neue Jahresthema fragt: „Wie wollen wir heute unter den Bedingungen zunehmend präziser Messbarkeit das Lebendige verstehen?“ und rückt so den Wettstreit der Disziplinen um die Deutung des Lebens in den Fokus. Anlass sind die 200sten Geburtstage des Physikers Hermann von Helmholtz und des Mediziners Rudolf Virchow. Ihre naturwissenschaftlichen Betrachtungsweisen und Vermessungstechniken verleihen im 19. Jahrhundert einer Lebenswissenschaft Kontur, die unsere Weltsicht bis heute entscheidend prägt. Gleichzeitig werden hier auch schon erhebliche Probleme der Vermessung deutlich.

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