Digitalisierung, Wissenschaft und Wissenschaftskommunikation
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Wie verändert der mediale Wandel die öffentliche Wissenschaftskommunikation? Was können Wissenschaft, Politik und Gesellschaft beitragen, um ihre Qualität zu sichern?

 

In modernen Gesellschaften sind die Erkenntnisse der Wissenschaft eine wichtige Grundlage für politisches und gesellschaftliches Entscheiden. In der vordigitalen Zeit waren der Wissenschaftsjournalismus und die Wissenschaft selbst die Vermittler dieser Erkenntnisse. Mit dem medialen Wandel hat sich die Kommunikation jedoch deutlich verändert. Heute sind viele Akteure in die öffentliche Kommunikation über wissenschaftliche Themen involviert, und durch die Möglichkeiten der Digitalisierung stehen auch Laien zahlreiche Informationsquellen und Kommunikations­plattformen zur Verfügung. Während diese Entwicklungen im Sinne einer politisch und gesellschaftlich wünschens­werten Demokratisierung der Wissenschaftskommunikation durchaus Chancen bieten, ergeben sich jedoch auch Risiken für deren Qualität.

 

Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe (IAG) „Implikationen der Digitalisierung für die Qualität der Wissenschafts­kommunikation“ setzte an diesen Entwicklungen an und wollte die folgenden Fragen beantworten: Wie verändert sich die öffentliche Wissenschafts­kommunikation unter den Bedingungen der Digitalisierung? Welche Qualitätsan­forderungen können an sie gestellt werden? Welche Implikationen hat dies für Wissenschaft, Politik, Medien und Gesellschaft?

 

Ziel der IAG war es, auf Basis interdisziplinärer Metaforschung Handlungswissen bereitzustellen und Leitfäden für die Wissenschaft und ihre Organisationen sowie für die Medien und die Politik zu entwickeln.

 

Laufzeit: Juli 2018 bis Dezember 2021

Kontakt
Dr. Ute Tintemann
Referentin
Referat Arbeitsgruppen
Tel.: +49 (0)30 20370 633
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