Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (Koordinator/in)

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) ist eine Vereinigung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit einer über 300-jährigen Geschichte, die den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft fördert. Ihr wissenschaftliches Profil ist vor allem geprägt durch geistes- und kulturwissenschaftliche Grundlagenforschung, interdisziplinäre Gesellschafts- und Politikberatung auf verschiedenen Feldern und die Kommunikation von Wissenschaft in die Öffentlichkeit.

Die Akademie sucht für die Initiative Akademisierung der Künste – vorbehaltlich der Sicherstellung der Finanzierung – zum 1. Juli 2022 eine/einen

wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (Koordinator/in)

im Umfang von 100 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit, zunächst befristet auf 24 Monate, mit der Möglichkeit der Verlängerung um weitere 12 Monate. Die Stelle kann ggf. geteilt werden.

Das Projekt: Die Initiative Akademisierung der Künste möchte einen Beitrag zum Verständnis der historischen Tiefendimensionen von Akademisierungsprozessen in den Künsten und den auf sie bezogenen Wissenschaften leisten. Erstmals sollen sowohl Aspekte der Entwicklung der praktischen Ausbildung als auch der Herausbildung wissenschaftlicher Disziplinen für die drei Künste Theater, Bildende Kunst und Musik vergleichend und systematisch in den Blick genommen werden. Ziel der Initiative ist unter anderem die Vorbereitung eines Forschungsantrags.

Ihre Aufgaben:

  • eigenverantwortliche wissenschaftliche Forschung zu einem Teilbereich des Projekts;
  • Mitwirkung bei der Erstellung eines Drittmittelantrags;
  • Unterstützung der Leitung der Arbeitsgruppe bei der inhaltlichen und organisatorischen Vorund Nachbereitung der Arbeitstreffen sowie der Konzeption und Durchführung von Veranstaltungen;
  • Verfassen von Berichten und Arbeitsvorlagen;
  • Kontaktpflege zu den Mitgliedern der Arbeitsgruppe und kooperierenden Institutionen.

Ihr Profil: 

  • Sehr guter Studienabschluss (Master) in Musik-, Theater- oder Kunstwissenschaften oder vergleichbarer einschlägiger Abschluss; 
  • einschlägige Qualifikationsarbeit oder Publikation(en) aus dem Bereich der Bildungs-, Wissens- bzw. Wissenschaftsgeschichte von Theater, Musik und/oder Bildender Kunst; 
  • Erfahrungen mit der Erschließung historischer Sammlungen/Bestände in den Geistes- und Kulturwissenschaften, nachgewiesen durch entsprechende Publikationen;
  • Kenntnisse historischer und aktueller Forschungsrichtungen und -debatten in der Wissenschaftsgeschichte, insbesondere in Hinblick auf die drei genannten Künste;
  • Erwünscht sind Erfahrungen in der Drittmitteleinwerbung und Projektmanagementkenntnisse; 
  • Teamfähigkeit, gute Organisations- und Kommunikationsfähigkeiten; 
  • sichere Englischkenntnisse in Wort und Schrift.

Die Vergütung erfolgt nach der Entgeltgruppe E13 TV-L Berlin. Der Dienstort ist Berlin.

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften ist bestrebt, den Anteil von Frauen in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes und des Frauenförderplanes zu erhöhen; daher sind Bewerbungen von Frauen ausdrücklich erwünscht. Bewerbungen von Personen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht. Bewerbungen von Schwerbehinderten werden bei gleicher Eignung vorrangig berücksichtigt.

Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte möglichst als pdf in einer Datei (max. 5 MB) unter der Kennziffer IAG 04/2022 bis zum 23.05.2022 an:

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Referat Personal und Recht
Frau Ines Hanke
Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin
personalstelle@bbaw.de

Bitte laden Sie Ihre Bewerbungsmappe unter folgendem Link hoch:

nubes.bbaw.de/s/i9LSFoFNLM8DxKQ 

Bitte beachten Sie, dass wir nach Ende der Bewerbungsfrist zu Ihnen Kontakt aufnehmen werden und Sie nach dem Upload der Bewerbungsunterlagen zunächst keine separate Bestätigung erhalten.

Aus Kostengründen können Bewerbungsunterlagen nur zurückgeschickt werden, wenn ein frankierter Freiumschlag beigefügt wird

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