Atlas der Weltbilder

Buchpräsentation

16. Mai 2011

Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Einstein-Saal, Jägerstrasse 22/23, 10117 Berlin

Die Bildwelten der Weltbilder skizzieren unsere Vorstellungen von der Welt und formen unsere Weltanschauung. Der Atlas der Weltbilder gewährt weit über die Wiederholung des bloßen Sehens hinaus Einsicht über ein breites Spektrum von Weltanschauungen. Beginnend mit den altägyptischen Weltkonzeptionen, stellt der Atlas der begrifflichen Ordnung der Welt bis zu gegenwärtigen Satellitenbildern von Google Earth, eine modellhafte, anschauliche Ordnung gegenüber. Im Rahmen der Buchpräsentation wird der Atlas der Weltbilder erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

Atlas der Weltbilder
Atlas der Weltbilder

Praktiken visueller Welterzeugung in Form von Weltbildern lassen sich bereits in der Antike beobachten und haben sich bis heute als Mittel zur Konstruktion von Ordnungsvorstellungen bewährt. Seit jeher steht der begrifflichen Ordnung der Welt eine modellhaft anschauliche Ordnung gegenüber.
Anschaulichkeit hat eine grundlegende Bedeutung für unser Ver-ständnis von der Welt. Sie hat vielfältigste Weltbilder hervorgebracht, ist jedoch mehr als eine bloße Wiederholung des Sehens. Die Bildwelten der Weltbilder geben uns ein an-schauliches Bild von der Welt und vom Kosmos. Sie sind wirkungsmächtige Instrumente zum praktischen und theoretischen Handeln in der Welt, die auf unterschiedlichste Weise unsere Vorstellungen von der Welt entwerfen und unsere Weltanschauung formen.

Der reich bebilderte Atlas der Weltbilder ist das Ergebnis einer dreijährigen Forschungsarbeit der interdisziplinären Arbeitsgruppe „Die Welt als Bild“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, die sich der Erforschung der Praktiken visueller Welterzeugung in Form von Bildern gewidmet hat. Die Publikation gibt Einsicht in ein breites Spektrum von Weltbildern und schreitet einen zeitlichen Rahmen ab, der mit altägyptischen Weltkonzeptionen beginnt und mit aktuellen Satellitenbildern von Google Earth endet.
Dokumentiert werden somit Aspekte kulturgeschichtlicher Welterzeugung in Form von Weltbildern aus den zurückliegenden zweieinhalb Jahrtausenden.

 


Begrüßung


Klaus Lucas
Vizepräsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie
der Wissenschaften

 

Grußwort
Heiko Hartmann
Verlagsleitung Akademie Verlag

 

Kurzvorträge zu den Bildwelten der Weltbilder
Christoph Markschies
Humboldt-Universität zu Berlin, Akademiemitglied


Eva Schürmann
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

 

„Atlas der Weltbilder“, herausgegeben von Christoph Markschies, Ingeborg Reichle, Jochen Brüning, Peter Deuflhard und mit Bei trägen von: Aleida Assmann, Michael Borgolte, Horst Brede kamp, Olaf Breidbach, Jochen Brüning, Werner Busch, Karl Clausberg, Arne Effen ber ger, Frank Fehrenbach, Andreas Fritsch, Andreas Gormans, Friedhelm Hartenstein, Jörn Henrich, Eber hard Knobloch, Karl-Heinz Kohl, Sybille Krämer, Christoph Lüthy, Christoph Mark schies, Herfried Münkler, Dominik Perler, Henrik Pfeiffer, Klaus Pinkau, Ingeborg Reichle, Bruno Reudenbach, Wilhelm Schmidt-Biggemann, Ute Schneider, Richard Schröder, Eva Schürmann, Erwin Sedlmayr, Kurt-Victor Selge, Hans Ger hard Senger, Stef fen Siegel, Walter Sperling, Reinhart Staats, Alfred Stückel ber ger, Michael Weichenhan, Petra Weigel, Isa bel Wünsche und Johannes Zachhuber.

Die Buchpräsentation des Sammelbandes „Atlas der Weltbilder“ findet im Rahmen des Jahresthemas 2011|2012 der Berlin-Bran denburgischen Akademie der Wissenschaften „ArteFakte. Wissen ist Kunst – Kunst ist Wissen“ (http://jahresthema.bbaw.de) statt.
 

Atlas der Weltbilder


Hrsg: Christoph Markschies,
Ingeborg Reichle,
Jochen Brüning, Peter Deuflhard

2011, 480 Seiten, € 49,80
200 Farbabbildungen
100 s/w Abbildungen
ISBN 978-3-05-004521-4
Forschungsberichte der interdisziplinären Arbeitsgruppen, Band 25
Akademie Verlag, Berlin.

 

 

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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