„Hightech-Medizin”

Bürgerkonferenz

03. September 2011

Bundespresseamt, Reichstagsufer 14, 10117 Berlin

Welche Gesundheit wollen wir? Wird Telemedizin künftig Pflegepersonal ersetzen? Wo liegen die Grenzen zwischen der Heilung von Krankheiten und der Leistungsverbesserung bei gesunden Menschen? Wie sollte eine würdevolle Behandlung und Begleitung von Patienten mit weit fortgeschrittenen oder nicht heilbaren Krankheiten aussehen? Bei der von Bundesministerium für Bildung und Forschung und Berlin-Brandenburgischer Akademie der Wissenschaften veranstalteten Bürgerkonferenz haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, über diese und andere Fragen zu diskutieren.

Welche Gesundheit wollen wir? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Bürgerdialogs zum Thema Hightech-Medizin, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Berlin Brandenburgische Akademie der Wissenschaften veranstalten. Mit den wachsenden Möglichkeiten der Medizin drängen sich neue Debatten auf: über die Telemedizin als Ersatz für Pflegepersonal, über die Grenzen zwischen der Heilung von Krankheiten und der Leistungsverbesserung bei gesunden Menschen sowie über die würdevolle Behandlung und Begleitung von Patienten mit weit fortgeschrittenen oder nicht heilbaren Erkrankungen. Um Fragen und Zielkonflikte wie diese geht es bei der ersten Bürgerkonferenz „Hightech-Medizin“ - Schwerpunktthema Neuronale Implantate.

 

Die teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger wurden repräsentativ ausgewählt. Sie haben auf den Bürgerkonferenzen die Möglichkeit, einen Tag lang intensiv mit Experten und anderen Bürgern darüber zu diskutieren, welche Chancen und Risiken mit der Hightech-Medizin verbunden sind. Bei der Auftaktbürgerkonferenz steht dabei das Thema „Neuronale Implantate” im Mittelpunkt. Auf Basis der Diskussionen erarbeiten Bürgerinnen und Bürger Empfehlungen für den künftigen Einsatz von medizinischen Technologien. Diese fließen mit den Ergebnissen der fünf anderen Bürgerkonferenzen zusammen
und werden auf einem abschließenden Bürgergipfel Anfang Dezember 2011 in Berlin diskutiert und der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan, übergeben.

Geschlossene Veranstaltung.

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