SALON SOPHIE CHARLOTTE 2010: Flucht vor dem Staunen?

Salon

23. Januar 2010

Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Leibniz-Saal, Jägerstrasse 22/23, 10117 Berlin
SALON SOPHIE CHARLOTTE 2010: Flucht vor dem Staunen?
SALON SOPHIE CHARLOTTE 2010: Flucht vor dem Staunen?

"Der Fortgang der wissenschaftlichen Entwicklung ist im Endeffekt eine ständige Flucht vor dem Staunen."
Albert Einstein

Im Namen der Akademie lade ich Sie ein: an einen Ort der Forschung und der anregenden Begegnung zwischen Wissenschaft und Kunst. Mitglieder, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Akademie sowie prominente Gäste feiern drei Jahrhunderte Berliner Wissenschaftsakademie. Schlüsselszenen und –figuren erzählen von den Energien, die hier geradewegs oder auf Umwegen zu Wissenschaft wurden und bis heute ein weltweites Echo haben. Erleben Sie einen Salon der Wissenschaft und Künste wie Königin Sophie Charlotte ihn sich erträumte, als sie die Berliner Akademie ins Leben rief!
Günter Stock
Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

Eine Veranstaltung im Rahmen des Wissenschaftsjahres Berlin 2010  und des Wissenschaftsjahres 2010 – Die Zukunft der Energie , gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung .
Mit freundlicher Unterstützung von Gottlieb Daimler-Und Karl Benz-Stiftung , Hermann und Elise geborene Heckmann Wentzel-Stiftung , Inforadio rbb , Die Junge Akademie , Kulturradio rbb , Maxim Gorki Theater Berlin  und der TSB Technologiestiftung Berlin .

1. OG
Leibniz-Saal

18.00 Uhr
Begrüßung
Günter Stock, Akademiepräsident

18.10 Uhr
Chor der Forschungs-Energien
Studenten der Universität der Künste Berlin

18.15 Uhr
Akakia: Voltaire und Pierre-Louis Moreau de Maupertuis
Dieter Simon

19.00 Uhr
Botaniker, Dichter, Weltumsegler: Adelbert von Chamisso
Ernst Osterkamp mit Hanns Zischler
sowie Britta Schwarz, Alt, und Oliver Pohl, Piano: Robert Schumann, Frauenliebe und –leben nach Texten von Adelbert von Chamisso

20.00 Uhr
Treffpunkt WissensWerte: Wie kommt das Neue in die Wissenschaften?
Die Medizin-Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard (1995) und Helmut Schwarz, Otto-Hahn-Preisträger für Chemie und Physik der Gesellschaft Deutscher Chemiker und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (2003) im Gespräch mit Thomas Prinzler

In Zusammenarbeit mit der TSB Technologiestiftung Berlin und Inforadio (rbb)

21.00 Uhr
Chor der Forschungs-Energien
Studenten der Universität der Künste Berlin

21.05 Uhr
Kommen Sie in die Gänge!
Flanieren Sie durch die Welt der Akademie

22.00 Uhr
Kärrner und König zwischen Politik und Geschichte: Theodor Mommsen
Hermann Parzinger mit Henning Bormann

23.00 Uhr
Eine neue Art von Reaktion: Lise Meitner
Julia Fischer mit Corinna Kirchhoff

1. OG
Raum 2
GASTGEBER: VOLKER GERHARDT

18.15 Uhr
Aussicht auf bleibende Helle: Königin Sophie Charlotte und Gottfried Wilhelm Leibniz
Renate Feyl

19.15 Uhr
Ich, Emil Heinrich Du Bois-Reymond …
Randolf Menzel

20.15 Uhr
Die wissenschaftliche Revolution, die keine sein konnte:
Christian Konrad Sprengel, Berlin 1793
Conrad Wiedemann und Friedrich Wilhelm Kiehlhorn

21.15 Uhr
Chor der Forschungs-Energien
Studenten der Universität der Künste Berlin

21.20 Uhr
Kommen Sie in die Gänge!
Flanieren Sie durch die Welt der Akademie

22.15 Uhr
Unser Leben hängt so genau in der Mitte zwischen Vergnügen und Schmerz: Georg Christoph Lichtenberg
Helmut Schwarz
(begleitet von Walter Benjamin und Robert Gernhardt)

23.15 Uhr
Wahlverwandt und ebenbürtig:
Caroline und Wilhelm von Humboldt
Hazel Rosenstrauch und Jürgen Trabant

1. OG
Raum 3
JUNGER SALON

Die Expedition – Junge Forscher gehen auf Entdeckungsreise durch die Akademie.
Erkundungstouren starten um 18.15 Uhr, 19.15 Uhr, 20.15 Uhr und 21.15 Uhr

2. OG
Raum 222–225
DIE JUNGE AKADEMIE

GESCHICHTEN AUS DEM UNTERGRUND

Raum 222
Change I

Raum 225
Change II

Vorstellungen durchgehend von 18.30 Uhr bis 22.30 Uhr

Mit Mélanie Fouché und Jörg Gahr

Raum 223–224
Come in!
Durchgehend geöffnet

2. OG
Raum 226
DAMENSALON

Mutig, visionär, unterschätzt: Frauen im Dienste der Wissenschaft
Gespräche zu Elise Wentzel geborene Heckmann, Bertha Benz und starken Forscherinnen heute

Mit Christoph Markschies, Jutta Benz und Mitgliedern der Jungen Akademie

2. OG
Raum 228 und 230

FILMPROGRAMM

Raum 228

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Ein Filmportrait von Andreas Knaesche (45 Min.)
Durchgehend von 18.15 Uhr bis ca. 23 Uhr

Raum 230
Filmische Streifzüge durch die Akademie
Von 18.15 Uhr bis ca. 23 Uhr

5. OG
Einstein-Saal

18.15 Uhr
Sein letzter Tag in Berlin: Gottfried Wilhelm Leibniz
Eberhard Knobloch und Jürgen Gottschalk

19.15 Uhr
Sprösslinge der Sinnlichkeit: Alexander und Wilhelm von Humboldt
Jürgen Trabant mit Manfred Geier

20.15 Uhr
Spukhafte Welten: Albert Einstein und Max Planck
Anton Zeilinger mit Henning Bormann und Hanns Zischler

21.15 Uhr
Chor der Forschungs-Energien
Studenten der Universität der Künste Berlin

21.20 Uhr
Kommen Sie in die Gänge!
Flanieren Sie durch die Welt der Akademie

22.15 Uhr
Geisteswissenschaften en gros und en detail: Adolf von Harnack
Christoph Markschies mit Jan Uplegger

23.15 Uhr
Freye Kunst in Flor!: Carl Friedrich Zelter
Norbert Miller mit Friedhelm Ptok, Christian Filips und der Sing-Akademie zu Berlin

FÜHRUNGEN

Ergreifen Sie die Gelegenheit, beim Salon Sophie Charlotte ausgewählte Schätze aus dem reichhaltigen Quellenfundus des Akademiearchivs, der Akademiebibliothek und des Altägyptischen Wörterbuchs in Augenschein zu nehmen!

Die Führungen beginnen jeweils stündlich zwischen 18.15 Uhr und 22.15 Uhr.
Treffpunkt Archivführung und Führung Altägyptisches Wörterbuch: Erdgeschoss, Foyer Jägerstraße

Treffpunkt Bibliotheksführung: 1. OG, vor dem Paternoster

Die Führungen dauern ca. 40 Minuten. Bitte nehmen Sie keine Jacken, Mäntel und Getränke sowie sperrigen Gegenstände (Schirm, größere Taschen) mit auf die Führungen.

ENTDECKUNGSREISEN

In die Forschungsstellen der Akademie von 18 bis 22.30 Uhr

Erdgeschoss
Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, IAG Gentechnologiebericht, Goedekes „Grundriss zur Geschichte der deutschen Dichtung“

1. OG
Berliner Klassik, Corpus Inscriptionum Latinarum (CIL), Inscriptiones Graecae (IG), Jahresberichte für deutsche Geschichte (JDG), Prosopographia Imperii Romani (PIR), Prosopographie der mittelbyzantinischen Zeit (PmbZ)

2. OG
Corpus Medicorum Graecorum / Corpus Medicorum Latinorum (CMG), Deutsche Texte des Mittelalters (DTM), Griechische Christliche Schriftsteller (GCS), IAG Globaler Wandel, IAG Ökosystemleistungen, Preußen als Kulturstaat, Turfanforschung

3. OG
Alexander-von-Humboldt-Forschungsstelle, Census of Antique Works of Art and Architecture Known in the Renaissance (Census), Deutsches Textarchiv (DTA), Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache des 20. Jahrhunderts (DWDS), IAG Funktionen des Bewusstseins, Goethe-Wörterbuch (GWb), Jean Paul Edition, KYOTO – Knowledge Yielding Ontologies for Transition-based Organization, Schleiermacher-Forschungsstelle, Wilhelm-von-Humboldt-Ausgabe

4. OG
IAG Fertilität und gesellschaftliche Entwicklung, Marx-Engels-Gesamtausgabe, Monumenta Germaniae Historica – Constitutiones (MGH), Kritische Philipp Moritz-Ausgabe (KMA), Personendaten-Repositorium (PDR)/TELOTA, Regesta Imperii – Regesten Kaiser Friedrichs III.

5. OG
Kant’s gesammelte Schriften, Corpus Coranicum, Leibniz-Edition Berlin und Potsdam, Corpus Vitrearum Medii Aevi (CVMA)

INSTALLATIONEN
DAS GANZE IST GRÖSSER ALS SEINE TEILE

Die Akademie in Artefakten / 1. OG, Raum 1

IN DIE ECKE BESEN, BESEN! – SEID’S GEWESEN. DENN ALS GEISTER ... Toninstallation / 6. OG, Wintergarten

PATERNOSTER-PERFORMANCE

DER ANDERE GRIMM
Aus den Schriften der Gebrüder Grimm
Um 18.30 Uhr, 19.30 Uhr, 20.30 Uhr, 21.30 Uhr und 22.30 Uhr
im Treppenhaus Taubenstraße (2. und 3. OG)

Es spielen für Sie Studierende des 1. Jahrgangs Schauspiel, Fakultät Darstellende Kunst, der Universität der Künste Berlin unter der Leitung von Professor Karl-Ludwig Otto und Gabriella Crispino

PUPPENSPIEL

FUNKT ES?
Mit Sophie Charlotte und Gottfried Wilhelm
Es spielt Lutz Großmann im ganzen Akademiegebäude.

BAUCHLADEN
Laura Heid

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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