China und Asiens Meere im Mittelalter: Konzepte, Wahrnehmungen, offene Fragen

Öffentliche Abendveranstaltung

13. Februar 2018

Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Leibniz-Saal, Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin

Schriftquellen und archäologische Zeugnisse geben wertvolle Einblicke in den mittelalterlichen asiatischen Seehandel. Darf man aber die maritime Bühne Asiens auf Handelsbeziehungen reduzieren? Wie treffend ist das in diesem Zusammenhang gern gebrauchte Bild von der „Maritimen Seidenstraße“?

China und Asiens Meere im Mittelalter: Konzepte, Wahrnehmungen, offene Fragen
China und Asiens Meere im Mittelalter: Konzepte, Wahrnehmungen, offene Fragen

Schriftquellen und archäologische Zeugnisse geben wertvolle Einblicke in den mittelalterlichen asiatischen Seehandel. Darf man aber die maritime Bühne Asiens auf Handelsbeziehungen reduzieren? Wie treffend ist das in diesem Zusammenhang gern gebrauchte Bild von der „Maritimen Seidenstraße“?

 

Die Wissenschaft diskutiert darüber kontrovers, doch es geht nicht nur um Wahrnehmungen und angemessene Beschreibungen eines historischen Raumes, sondern mehr noch um Konzepte und Theorien, die diesen zugrunde liegen. Können wir etwa das Braudelʼsche Modell des Mittelmeers hierfür nutzbar machen? Welche Widersprüche ergeben sich, wie sind die Rolle der chinesischen Seefahrt und chinesische Sichtweisen zur Geltung zu bringen? Welche Bedeutung kommt den berühmten Expeditionen des kaiserlichen Admirals Zheng He bis zur Arabischen Halbinsel und nach Ostafrika zu? Wie verhält es sich mit Brückenschlägen in unserer Zeit?

 

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Einführung

Michael Borgolte

Humboldt-Universität zu Berlin / Akademiemitglied

 

 

China und Asiens Meere im Mittelalter: Konzepte, Wahrnehmungen, offene Fragen

Prof. Dr. Roderich Ptak

Ludwig-Maximilians-Universität München

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich.

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