Ernst Fehr: Vertrauen, Fairness und Großzügigkeit. Wie beeinflussen Sexual- und Neurohormone unser Sozialverhalten?

Akademievorlesung

19. November 2010

Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Leibniz-Saal, Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin

Ob wir jemanden als fremd oder vertrauenswürdig empfinden - liegt das an unseren Hormonen? Ernst Fehr erörtert, in welcher Weise biologische Voraussetzungen auf unser Sozialverhalten wirken und gibt Ausblick auf zukünftige Forschung auf diesem Gebiet.

Ernst Fehr: Vertrauen, Fairness und Großzügigkeit. Wie beeinflussen Sexual- und Neurohormone unser Sozialverhalten?
Ernst Fehr: Vertrauen, Fairness und Großzügigkeit. Wie beeinflussen Sexual- und Neurohormone unser Sozialverhalten?

Eine zunehmende Anzahl von Forschungsergebnissen legt nahe, dass Neurohormone wie Oxytocin und Sexualhormone wie Testosteron grundlegende soziale Verhaltensweisen des Menschen beeinflussen. So erhöht Oxytocin beispielsweise das Vertrauen in Fremde sowie altruistisches Verhalten während Testosteron die wahrgenommene Vertrauenswürdigkeit von Gesichtern reduziert.

 

Derartige Befunde erinnern uns daran, dass auch Sozialverhalten wichtige biologische Voraussetzungen hat - Voraussetzungen, die bisher weitgehend unerforscht sind. Der Vortrag präsentiert und interpretiert die Befunde der neueren Forschung und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Forschung auf diesem Gebiet.

 

Begrüßung und Einführung
Günter Stock
Akademiepräsident

 

Vortrag
Ernst Fehr
Direktor des Instituts für Empirische Wirtschaftsforschung, Zürich
 

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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