Preis der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
- gestiftet von der Commerzbank-Stiftung -


Festliche Preisverleihung

Geschlossene Veranstaltung

04. Juni 2008

Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Leibniz-Saal, Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin

Festliche Preisverleihung

Preis der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften - gestiftet von der Commerzbank-Stiftung -

Geschlossene Veranstaltung


Das Programm

Musikalischer Exkurs I

Grußworte
Günter Stock, Akademiepräsident
Martin Kolhaussen, Vorsitzender des Kuratoriums der Commerzbank-Stiftung

Laudatio
Wolfgang Schön, Akademiemitglied

Verleihung des Preises an Armin von Bogdandy
Günter Stock
Martin Kolhaussen

Ansprache des Preisträgers

„Weltwirtschaft und föderaler Staatsaufbau – Hindernis oder Chance?“                                
Klaus von Dohnanyi

Musikalischer Exkurs II

Es spielen
Guna Aboltina, Violoncello
Maarja Plink, Piano

Der Preisträger

Prof. Dr. Armin von Bogdandy, Jahrgang 1960, ist ein Forscher, der sich neben der Rechtsdogmatik den Grundlagen der Rechtswissenschaft widmet, ein Wissenschaftler, der neben dem nationalen Recht das internationale Recht und die Rechtsvergleichung pflegt, ein Jurist, der neben akademischen Aufgaben Verantwortung in der Wissenschaftspolitik und der Rechtspraxis wahrnimmt.

Armin von Bogdandy hat Rechtswissenschaften und Philosophie studiert. Er wurde 1988 in Freiburg promoviert und habilitierte sich 1996 an der Freien Universität Berlin. Nach einer Professur für Öffentliches Recht in Frankfurt/Main (1997) wurde er 2002 zum Direktor am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht berufen. Seit 2001 ist er Richter am OECD-Kernenergiegericht.

Armin von Bogdandys Entwürfe zielen auf ein neues konzeptionelles Denken auf den Gebieten des Verfassungs-, Völker- und Europarechts, auf die Öffnung traditioneller Dogmen. Seine Studien zur Rechtsvergleichung beziehen sich sowohl auf die Rechtssysteme als auch auf das Rechtsdenken. Er verfolgt das anspruchsvolle Konzept, dem europäischen Mehrebenen-System im Gedanken eines supranationalen Föderalismus eine angemessene, auf Freiheit angelegte Herrschaftsform zu geben. Sein Bestreben ist darauf gerichtet, die Positionen des Völkerrechts von menschenrechtlichen und demokratietheoretischen Ansätzen her zu bestimmen. Daneben liegt der Schwerpunkt seiner Arbeiten im Recht der Europäischen Gemeinschaft und im Öffentlichen Wirtschaftsrecht.


Der Preis

Der Preis der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, gestiftet von der Commerzbank-Stiftung, wird verliehen für herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Grundlagen des Rechts und der Wirtschaft. Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen und ist mit 30.000 € dotiert.

Veranstaltungszeitraum:

10.00 Uhr

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