Eröffnung des Jahresthemas 2017/2018 „Sprache“ - Der Einsteintag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

25.11.2016 | BBAW/PM-28/2016

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) beging heute den Einsteintag in Potsdam. Prof. Dr. Wolfgang Klein eröffnete mit dem Festvortrag „Wie reich ist die deutsche Sprache?“ das Akademie-Jahresthema 2017/2018 „Sprache“. Außerdem wurden neun neue Mitglieder der Akademie vorgestellt und Preise für herausragende Leistungen des wissenschaftlichen Nachwuchses vergeben.

In seinem Grußwort zollte Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsident des Landes Brandenburg der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften höchste Anerkennung. Ihre Akademienvorhaben, so betonte er, „sind von überregionaler Bedeutung und gesamtstaatlichem wissenschaftspolitischem Interesse.“ Dr. Ulrike Gutheil, Staatssekretärin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, unterstrich, dass die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften sich „engagiert, fundiert und vernehmlich zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen“ äußere und mit ihren Forschungsthemen „ein wichtiger Akteur in unserer leistungsstarken Wissenschaftslandschaft“ sei.

Prof. Dr. Matthias Steinmetz erinnerte aus Anlass des 100. Todestages an Karl Schwarzschild, den Vater der Astrophysik und der Schwarzen Löcher. Schwarzschilds Wirken ist eng mit dem Wissenschaftsstandort Potsdam und der Berliner Akademie verbunden. Prof. Dr. Wolfgang Klein eröffnete mit dem Festvortrag „Wie reich ist die deutsche Sprache?“ das Akademie-Jahresthema 2017/2018 „Sprache“. Mit dem Motto „Sprache“, so führte Akademiepräsident Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Martin Grötschel aus, „nimmt sich die Akademie in den Jahren 2017/18 eines Jahresthemas an, das in allen Bereichen der Wissenschaft und Gesellschaft von fundamentaler Bedeutung ist. Mit einer bunten Mischung von Veranstaltungen werden wir die vielfältigen Facetten dieses Themas für unser Leben beleuchten.“

Vizepräsident Prof. Dr. Christoph Markschies stellte neun neue Mitglieder der Akademie vor. Die Versammlung der Akademiemitglieder hatte sie am Nachmittag gewählt: Prof. Dr. Barbara Albert (Chemie), Prof. Dr. Emmanuelle Charpentier (Mikrobiologie), Prof. Dr. Hans-Georg Frede (Agrarwissenschaften), Prof. Dr. Martin Hairer (Mathematik), Prof. Dr. Eun-Jeung Lee (Politikwissenschaft, Ideengeschichte, Koreastudien), Prof. Dr. Martin Mulsow (Philosophiegeschichte), Prof. Dr. Lyndal Roper (Geschichte, Philosophie), Prof. Dr. Dörte Schmidt (Musikwissenschaft), Prof. Dr. Marcus Willaschek (Philosophie der Neuzeit) (PM 27/2016 ).

Außerdem wurden die Preise für herausragende Leistungen des wissenschaftlichen Nachwuchses vergeben: Dr. Roland Felix Schwarz wurde der Preis der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, gestiftet von der Monika Kutzner Stiftung zur Förderung der Krebsforschung, übergeben (PM 24/2016 ). Dr. Bettina Hitzer wurde mit dem Walter de Gruyter-Preis der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften ausgezeichnet (PM 25/2016 ). Prof. Dr. Jessica Burgner-Kahrs erhielt den Technikwissenschaftlichen Preis der Akademie, gestiftet vom Marianne und Heinz Duddeck-Fonds (PM 26/2016 ).

Im Rahmen der Festsitzung wurde auch in diesem Jahr der Potsdamer Nachwuchswissenschaftler-Preis durch Jann Jakobs, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Potsdam, verliehen. Der Preis ging an Dr. Max Franks für seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Wirtschaftswissenschaften.

Der Einsteintag findet einmal jährlich in Potsdam statt. Er ist Ausdruck der Verbundenheit mit dem Land Brandenburg. Mit ihm ehrt die Akademie Albert Einstein, eines der berühmtesten Akademiemitglieder des 20. Jahrhunderts.

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