Das Berlin der 1960er in Uwe Johnsons „Berliner Sachen“

Buchvorstellungen

29. April 2026

Museum Ephraim-Palais, Poststraße 16, 10178 Berlin

Wie blickte ein US-amerikanisch sozialisiertes Kind auf die Absurditäten der geteilten Stadt Berlin? Wie erlebte sie eine Alteingesessene? Und was hatte eine Kneipe mit Flucht zu tun? 

Zweigeteiltes Bild: Links ein schwarz-weißes Porträtfoto eines Mannes mit Brille und kurzem Haar, eine Zigarette in der Hand, nachdenklich in die Kamera blickend. Rechts das Buchcover in Petrolgrün mit dem Namen Uwe Johnson, dem Titel Berliner Sachen, dem Untertitel Rostocker Ausgabe und dem Verlagslogo Suhrkamp. © Sebastian Hartz | Foto: Jacques Hartz & © Suhrkamp Verlag
Uwe Johnson, Mitte der 1960er Jahre & Uwe Johnson: „Berliner Sachen“

Schriftsteller Uwe Johnson (1934 – 1984) erlebte die 1960er Jahre in Berlin als wacher und streitbarer Zeitzeuge. In seiner Aufsatz-Sammlung „Berliner Sachen“ von 1975 schilderte er sie als ein aufgeregtes Jahrzehnt Berlin-Geschichte.

Die Uwe-Johnson-Werkausgabe ist ein langfristiges Forschungsprojekt der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) an der Universität Rostock. Zwei der Herausgeber:innen der historisch-kritischen Ausgabe der „Berliner Sachen“ geben einen Einblick in die Erschließung, Aufbereitung und Veröffentlichung dieses neuen Bandes. Unterstützt wurden sie dabei in der umfangreichen Bibliothek des Stadtmuseums Berlin von unseren Mitarbeiter:innen.

Mit Katja Leuchtenberger (Uwe Johnson Werkausgabe, Rostock) und Robert Gillett (Queen Mary University of London)

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Stadtmuseum Berlin und der Universität Rostock.


Weitere Informationen und Tickets  finden Sie hier .

Dr. Katja Leuchtenberger
Stellv. Leiterin
Uwe Johnson_Werkausgabe
Tel.: +49 (0)381 498 2547
katja.leuchtenberger@uni-rostock.de 
Gertrudenstr. 11, Torhaus
18057 Rostock