Planetare Grenzen im Anthropozän – Diskussion anlässlich des Frontiers Planet Prize 2026

Podiumsdiskussion

24. April 2026

Leibniz-Saal, Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Einstein-Saal, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Der Frontiers Planet Prize würdigt wissenschaftliche Durchbrüche, die messbar dazu beitragen können, dass die Menschheit innerhalb der Belastungsgrenzen des Erdsystems bleibt. Drei Global Champions werden jährlich mit jeweils einer Million US-Dollar ausgezeichnet. Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) wählt die Kandidatinnen und Kandidaten aus, die für Deutschland ins Rennen gehen.

Die Veranstaltung nimmt dies zum Anlass, um grundsätzlicher über das Konzept planetarer Grenzen zu diskutieren. Schon seit den Limits to Growth des Club of Rome von 1972 wird darüber diskutiert, wie sich ökologische Belastungsgrenzen der Erde wissenschaftlich bestimmen und politisch wirksam machen lassen. Was leisten solche und neuere Konzepte, die für den Preis maßstäblich sind, angesichts der multiplen Krisen der Gegenwart? Wo liegen Möglichkeiten, wo Grenzen? Welchen Beitrag können Wissenschaft und Akademien dazu leisten, noch besseres Orientierungswissen zu liefern?

Die Diskussion des Abends widmet sich diesen Fragen und stellt zugleich den National Champion 2026 für Deutschland vor. Nach der Begrüßung durch Christoph Markschies (Akademiepräsident) diskutiert Annette Grüters-Kieslich (Akademiemitglied und Vorsitzende der Auswahlkommission) mit dem National Champion 2025, Robert Arlinghaus (Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei / Humboldt-Universität zu Berlin) und der an diesem Abend als deutscher National Champion 2026 bekanntgegebenen Person.

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Franziska Urban
Veranstaltungskoordinatorin
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Jägerstraße 22/23
10117 Berlin