Trotz mehrfacher Kommentierung sind drei ganz einfache Grundfragen bisher ungeklärt: Wie verhält sich das Gedicht zu dem über 25 Jahre älteren Gedicht seines Weimarischen „Urfreundes“ Karl Ludwig v. Knebel, das bereits vier der fünf griechischen Urworte behandelt? Woher stammen und was bedeuten die rätselhaften Urworte? Was ist das Orphische an alldem?
Mit diesen Fragen befasst sich die Mittagslecture von Oliver Primavesi (Inhaber des Lehrstuhls für Griechische Philologie I an der Ludwig-Maximilians-Universität München).