Zwischen Kairo und Berlin: Ludwig Borchardt und das Berliner Wörterbuch

Ringvorlesung „Erschließung einer verschollenen Gedankenwelt“. Wie Sprache, Text- und Wissenskultur Ägyptens an der Berliner Akademie erforscht wurden und werden

27. April 2026

Akademieflügel der Staatsbibliothek, Lise-Meitner-Saal, Unter den Linden 8, 10117 Berlin

Der Vortrag beleuchtet Ludwig Borchardts Werdegang im Rahmen des Berliner Wörterbuchprojekts, ergänzt um neue biografische Details aus der Zeit vor seinem dortigen Engagement. 

1895 sandte Erman Borchardt nach Ägypten, um Texte für das Wörterbuch aufzunehmen – eine Aufgabe, die sich ungeplant zur Gründung des Kaiserlich Deutschen Instituts für ägyptische Altertumskunde in Kairo ausweite, heute die Abteilung Kairo des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI). Bis 1929 befand sich das Institut unter der Kontrolle der Wörterbuch-Kommission, geprägt von Höhen und Tiefen sowie persönlichen Krisen und Konflikten.

Ein Vortrag von Susanne Voss (Freie Universität Berlin)

Eine Veranstaltung des Akademienvorhabens „Strukturen und Transformationen des Wortschatzes der ägyptischen Sprache“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.


VERANSTALTUNGSREIHE 

„Erschließung einer verschollenen Gedankenwelt“. Wie Sprache, Text- und Wissenskultur Ägyptens an der Berliner Akademie erforscht wurden und werden

Ringvorlesung und Besichtigung archivalischer Kuriosa und bibliothekarischer Rarissima 100 Jahre nach dem Erscheinen des Wörterbuch[s] der Aegyptischen Sprache 1926 


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Volker Manz
Wissenschaftl.-techn. Mitarbeiter
Strukturen und Transformationen des Wortschatzes der ägyptischen Sprache
Tel.: +49 (0)30 20370 478
manz@bbaw.d
Unter den Linden 8
10117 Berlin