Herzlich willkommen
bei der Berlin-Brandenburgischen
Akademie der Wissenschaften

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (vormals Preußische Akademie der Wissenschaften) ist eine Fach- und Ländergrenzen überschreitende Vereinigung herausragender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit 325-jähriger Tradition.
82 Nobelpreisträgerinnen und -träger prägen ihre Geschichte.

325 Jahre Akademie

Neues aus der Akademie

Fritz Stern Award for Democratic Engagement geht an Małgorzata Maria Gersdorf

Bei seiner ersten Verleihung am 28. Januar 2026 ging der Fritz-Stern-Preis für demokratisches Engagement an Małgorzata Gersdorf, ehemalige Erste Präsidentin des Obersten Gerichtshofs der Republik Polen, für ihren herausragenden Einsatz für Demokratie, Gerechtigkeit und Rechtsstaatlichkeit aus. Die Laudatio auf die Preisträgerin hielt Akademiemitglied Andreas Voßkuhle, ehem. Präsident des Bundesverfassungsgerichts.

 

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Boris Pistorius posiert in einer Camouflagejacke

Boris Pistorius. Aufbruch. Fotografien von Herlinde Koelbl

Die Fotografin Herlinde Koelbl begleitet Verteidigungsminister Boris Pistorius seit 2024 auf seinen Reisen. Wer ist der Mensch hinter dem Minister? Die Ausstellung ihrer neuen Fotografie-Serie wurde im Rahmen des Salon Sophie Charlotte mit einem Vortrag von Horst Bredekamp eröffnet.

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Titelbild Salon Sophie Charlotte 2026

Salon Sophie Charlotte 2026

Konflikte berühren alle Bereiche unseres Lebens, von der Familie bis hin zur weltpolitischen Lage. In Zeiten multipler Krisen wird die Frage, wie Konflikte gelöst werden können, besonders drängend. Am 17. Januar 2026 fand der diesjährige Salon Sophie Charlotte zum Thema “Konflikte lösen!” im Akademiegebäude am Gendarmenmarkt statt.

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Lydia Rabinowitsch-Kempner sitzt in einem Büro voller Zettel, Hefter und Blöcke.

Galerie der Nichtzugewählten

Die Akademie war – aus unserer heutigen Sicht – über weite Teile ihrer Geschichte eher preußisch und männlich dominiert. Sie ignorierte aber nicht nur interessante Frauen, sondern scheute sich auch, jüdische Menschen zuzuwählen und überhaupt entschlossen den europäischen Horizont zu überschreiten. Um solche, durchaus für das deutsche Wissenschaftssystem charakteristischen Einseitigkeiten sichtbar zu machen, stellt die Akademie sich selbst folgende Frage: Welche historischen Zeitgenossen und Zeitgenossinnen hätte man aus heutiger Sicht als Mitglieder zuwählen können, vielleicht sogar zuwählen müssen?

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Titelseite Denkanstöße aus der Akademie 19 / 25

Neue Denkanstöße

In der Reihe „Denkanstöße“ veröffentlicht die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Beiträge zu aktuellen forschungspolitischen und wissenschaftlichen Themen. Die beiden jüngsten Ausgaben widmen sich dem Thema „Die Zukunft unserer Ernährung“.

Zu den aktuellen Publikationen 
Tuschezeichnung des Künstlers mit seiner Tochter Hilde auf dem Arm, darüber die Überschrift:Emil Stumpp. Ein Film zum vergessenen Künstler

Ein Kurzfilm zum Künstler Emil Stumpp (1886–1941)

Er zeichnete Persönlichkeiten wie Albert Einstein, Le Corbusier und Thomas Mann. Doch nach der Machtergreifung Hitlers nahm seine Karriere schlagartig ein Ende. Der Film präsentiert die Sammlung seiner Werke im BBAW-Archiv.

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Eine abstrakte, wissenschaftlich inspirierte Grafik mit einer antiken Münze im Zentrum, die eine mythologische Figur zeigt. Die Münze ist über ein Netzwerk aus Linien und Knotenpunkten mit verschiedenen Symbolen und Zeichnungen verbunden. Diese Illustrationen zeigen unter anderem eine klassische Frauenbüste, einen Bogen, einen Hirsch, eine Pflanze und eine weitere Frauenfigur. Die Darstellung erinnert an ein digitales Netzwerk oder eine Wissenskarte, die Verbindungen zwischen der Münze und relevanten kulturellen oder mythologischen Elementen visualisiert. Die Farbgestaltung besteht aus dezenten Blautönen mit weißen und grauen Akzenten.

Forschung

Geisteswissenschaftliche Forschung, die interdisziplinäre Bearbeitung wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Zukunftsfragen sowie der Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit bilden die Kernbereiche der Arbeit der Akademie. Aktuell hat ein neues Akademienvorhaben begonnen: „Der Vatikan und die Verfolgung der Juden in Europa“.

Mehr zur Forschung Alle Forschungsvorhaben Neu: Der Vatikan und die Verfolgung der Juden in Europa

Aktuelle Veranstaltungen

04. Februar 2026
Workshop – Helmina von Chézy in Briefen und Dokumenten
14:00 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Konferenzraum 1, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Der Workshop versammelt Expertinnen, die sich mit Helmina von Chézys Texten und Briefen auseinandersetzen und dabei Fragen von weiblicher Autorschaft und Gender sowie digitaler Editions- und Archivpraxis aufwerfen. 

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05. Februar 2026
Uwe Johnson: Berliner Sachen
18:00 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Einstein-Saal, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Am 10. Dezember 2025 erschien im Suhrkamp Verlag ein neuer Band der Uwe Johnson-Werkausgabe mit dem Titel "Berliner Sachen". Die Herausgeber:innen Gary Baker, Robert Gillett und Katja Leuchtenberger stellen den Band vor.

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Aktuelle Publikationen

Manifest "Verflochtenes kulturelles Erbe"
Titelseite des Manifests Manifest "Verflochtenes kulturelles Erbe" Schrank mit geöffneten Schubladen und Forschungsobjekten

ENTANGLED CULTURAL HERITAGES/ VERFLOCHTENES KULTURELLES ERBE
Manifest zur Zukunft des kulturellen Erbes in der Akademie

Herausgegeben von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
Redaktion: Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Christoph Markschies

Berlin 2025, 36 Seiten
ISBN: 978-3-949455-44-5

Zur Publikation (PDF, 3MB) 
Jahresmagazin 2026
Das Cover des Jahresmagazins 2026 der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften zeigt eine Detailaufnahme einer farbigen Buntstiftzeichnung auf Papier. Die Zeichnung besteht aus zahlreichen schräg verlaufenden, sich überlagernden Linien in verschiedenen Farben wie Rot, Orange, Gelb, Blau und Schwarz. Links oben befindet sich ein rotes Rechteck mit weißer Schrift, das den Titel 'Jahres MAGAZIN 2026 der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften' trägt. Darunter sind in weißer Schrift drei Themenüberschriften aufgeführt: 'Verdrängt und vertrieben: Welche historischen Mitglieder hatte die Akademie zu wählen müssen?', 'Blockbuster und Briefeditionen: Wie können Frauen in Forschungsprojekten besser repräsentiert werden?' und 'Hieroglyphen und Handschriften: Warum feiert die Akademie 100 Jahre Ägyptisches Wörterbuch?'.

Herausgegeben vom Präsidenten der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

Berlin 2025, 103 Seiten
ISBN: 978-3-949455-42-1

Zur Publikation (PDF, 9MB) 
Akademienprogramm 2028

Ausschreibung für das Akademienprogramm 2028

Ab sofort können sich bis zum 31. Januar 2026 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit ihren Forschungsvorhaben für das Akademienprogramm 2028 bewerben.

Das Akademienprogramm, das gemeinsame Forschungsprogramm der deutschen Akademien der Wissenschaften, dient der langfristigen Grundlagenforschung in den Geisteswissenschaften und den historisch arbeitenden Rechts-, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften. Auch Forschungsfragen und Materialien im Überschneidungsfeld dieser wissenschaftlichen Bereiche mit naturwissenschaftlichen Disziplinen können im Rahmen des Akademienprogramms bearbeitet werden. Die zentrale Aufgabe des Akademienprogramms besteht in der Erschließung, Sicherung und Erforschung kultureller Überlieferungen von herausragender fachwissenschaftlicher und gesellschaftlicher Relevanz.

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Akademie und Schule

Ein wesentliches Anliegen der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften ist die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Denn der Grundstein für das spätere Interesse und die Begeisterung für Wissenschaft wird bei Kindern und Jugendlichen bereits sehr früh gelegt. Die Akademie hat daher ein vielfältiges Spektrum von Angeboten für Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen entwickelt.

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Drei Hände, die zu zwei Personen gehören, sind mit einem verworrenen roten Faden verbunden – eine Hand ist stark verstrickt, während die anderen beiden am Faden ziehen, was auf eine komplexe oder spannungsreiche Verbindung hindeutet.

Jahresthema 2025|26 "Konflikte lösen!"

Konflikte berühren alle Bereiche unseres Lebens, von der Familie bis hin zur weltpolitischen Lage. Die Frage, ob und wie sich Konflikte lösen lassen, stellt sich zu jedem historischen Zeitpunkt. Strategien der Konfliktlösung sind nicht nur vielfältig und flexibel. Die Denkfigur des Konflikts ist auch ein wesentlicher Bestandteil der wissenschaftlichen Praxis. Wie können die (Natur-, Technik- und Lebens-) Wissenschaften zur Lösung von konfliktreichen Fragestellungen beitragen?

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