Ernst Curtius

Ernst Curtius

Klassische Philologie, Archäologie

* 02.09.1814 (Lübeck)
 11.07.1896 (Berlin)

Mitgliedschaft(en)

  1. Ordentliches Mitglied
    gewählt:
    04.11.1852
    bestätigt am:
    29.11.1852
    Änderung/Austritt/Ausschluss:
    01.04.1856
  2. Ehrenmitglied
    gewählt:
    01.04.1856
    Änderung/Austritt/Ausschluss:
    13.02.1862
  3. Auswärtiges Mitglied
    gewählt:
    13.02.1862
    bestätigt am:
    03.03.1862
    Änderung/Austritt/Ausschluss:
    01.10.1868
  4. Ordentliches Mitglied
    gewählt:
    01.10.1868

Kurzbiographie

1833-1836 Studium der klassischen Altertumswissenschaft und Philosophie an den Universitäten in Bonn, Göttingen und Berlin. 1837 Hauslehrer in Athen. 1844-1850 Erzieher des preußischen Kronprinzen Friedrich Wilhelm (später Kaiser Friedrich III.); gleichzeitig ao. Professor für Archäologie an der Universität in Berlin. 1855 Professor für klassische Philologie an der Universität in Göttingen. 1868 Professor für Archäologie an der Universität in Berlin und Direktor des Alten Museums. 1871-1893 Sekretar der Philosophisch-historischen Klasse der Akademie. Seit 1872 zugleich Direktor des Antiquariums. Geh. Regierungsrat. 1874 mit finanzieller Unterstützung durch die Berliner Akademie Beginn der Arbeiten von C. zur Herausgabe eines topographischen Atlas von Athen und Attika. 1875 Beginn der Ausgrabungen in Olympia unter der Leitung von C. Mitarbeiter und Herausgeber am Berliner Akademieunternehmen Corpus Inscriptionum Graecarum. Unter dem Einfluß von C. wurde das Archäologische Institut in Rom preußische Staatsanstalt, in der Folge das Preußische Archäologische Institut in das Deutsche Archäologische Institut umgewandelt und zugleich die Errichtung einer Zweiganstalt in Athen beschlossen. 1881-1882 Rektor der Universität.

Normdaten

GND:
116766557 
Ernst Curtius
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