Liselotte Richter-Preis der Leibniz-Edition Potsdam der Akademie 2009

2009

Den Liselotte-Richter-Preis der Leibniz-Edition Potsdam der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

erhält

 

Daniel Krauße.

 

Der Liselotte-Richter-Preis der Leibniz-Edition Potsdam wird im Zweijahresrhythmus ausgelobt. Der ausschließlich unter den Oberstufen der Gymnasien und Oberstufenzentren in Brandenburg ausgerufene Wettbewerb hat zum Ziel, die Oberstufenschüler/innen für die historisch-kritische Edition als einen Bereich geisteswissenschaftlichen Arbeitens zu interessieren, ihnen praktische Erfahrungen im Zusammenwirken mehrerer Disziplinen (z. B. Französisch und Geschichte oder Latein und Religion) zu ermöglichen und allgemein Freude am Umgang mit Texten zu wecken. Der Wettbewerb wird von der Leibniz-Edition Potsdam betreut.

 

Daniel Krauße (geb. 1989 in Elsterwerda) wohnt in Zobersdorf. Im Sommer 2009 bestand er am Elsterschloss-Gymnasium in Elsterwerda das Abitur in den Fächern Deutsch, Englisch, Biologie und Pädagogik mit der Note 1,3.

 

Unverkennbar ist seine Leidenschaft für Fremdsprachen: In der Schule lernte er Englisch (neun Jahre), Französisch (sieben Jahre), Latein (fünf Jahre) und Altgriechisch (drei Jahre), privat nahm er Arabischstunden (drei Jahre), lernte „nebenbei ein wenig Tschechisch“ und versteht geschriebenes Spanisch und Niederländisch. Hinzu kommt seine Beschäftigung mit verschiedenen Schriftsystemen, dem Kyrillischen, Griechischen, Arabischen, Hebräischen, Hiragana, Katakana, Devanagari, Gujarati, Thai, dem Gotischen und den Runen.

 

Er möchte gerne vergleichende Sprachwissenschaften studieren. Aus Interesse an seiner Familiengeschichte forschte er in mehreren Archiven in Deutschland, Polen und Tschechien. Seit September 2009 arbeitet er für den kulturellen Freiwilligendienst des Auswärtigen Amtes und der Deutschen UNESCO-Kommission an der deutschsprachigen Schule in Bangkok.

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