Die Studiengruppe Das Europa der Diktatur. Wirtschaftssteuerung und Recht hatte im Rahmen von vier thematisch aufeinander bezogenen Workshops in den Jahren 2001 bis 2004 die Mechanismen, Formen und Reichweite rechtlicher Steuerung der Wirtschaft in den Diktaturen des 20. Jahrhunderts auf einer breiten Grundlage in vergleichender Perspektive analysiert.

 

Neben dem Nationalsozialismus haben sich einzelne Workshops mit den Diktaturen des Mittelmeerraumes und des Kommunismus befasst. Die Veranstaltungen über den Nationalsozialismus (2001), die Diktaturen Südeuropas (2002), den Kommunismus (2003) führten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen (Geschichts-, Rechts- und Sozialwissenschaft) und Herkunftsländern zusammen. Eine abschließende Veranstaltung war dem Recht im Vichy-Frankreich (2004) gewidmet. 

 

Das Vorhaben hatte hierbei eng mit einem internationalen Forschungsnetzwerk kooperiert, das sich am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte, Frankfurt am Main, mit diesen Fragestellungen befasst.

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