Das BMBF-Projekt erarbeitet ein Konzept für eine Ausstellung zu den wissenschaftlichen Sammlungen der Universitäten.

In den wissenschaftlichen Sammlungen deutscher Universitäten liegt ein selbst der Fachwelt noch weitgehend unbekannter Reichtum. Der Wert dieser Bestände und ihrer Konstellationen geht weit über historisches Bewusstsein und Identitätsbildung der sammelnden Fächer hinaus; er betrifft unmittelbar künftige Erkenntniswege und Forschungschancen. Ziel des vom BMBF geförderten Projekts ist es, solche Bestände und das ihnen innewohnende Potenzial im Rahmen einer wissenschaftlichen Ausstellung anschaulich werden zu lassen.

Auf der Grundlage vorangegangener Arbeiten – unter anderem durch das von der VolkswagenStiftung geförderte Projekt „Eine Archäologie der Forschungsgeschichte“ – gilt es nun, die Strukturen zu erkennen, die das in den Sammlungen eingeschriebene Wissen verbinden, deren Bruchstellen und Knotenpunkte zu identifizieren, ihr reiches Potenzial für künftige Forschungsfragen hervorzuheben und diese Perspektiven in das Grundkonzept der Ausstellung zu übersetzen.

Kontakt
Dr. Antonia Humm
Wissenschaft. Projektmitarbeiterin
Die unsichtbare Sammlung. Episteme und Aisthesis: Von der Vorstellung zur Ausstellung.
Tel.: +49 (0)30 20370 570
antonia.humm(at)bbaw.de 
Jägerstraße 22/23
10117 Berlin
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