Übersicht
Fotos: K. Schneider;
GFZ Potsdam; Frederik Questier, Yanna Van Wesemael, CC BY-NC-SA 2.0

Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe untersucht die Effizienz und Nachhaltigkeit wassertechnischer Großprojekte und deren gesellschaftlichen Nutzen.

Das Bevölkerungswachstum und die Steigerung des Wohlstands haben die Lebensstile der Gesellschaften in weiten Teilen der Erde verändert. Dies geht besonders in vormals weniger stark entwickelten Regionen mit einem gesteigerten Ressourcenverbrauch einher. Der Druck auf die Georessource Wasser (Grund- und Oberflächenwasser) wird neben dem demographischen und wirtschaftlichen Wandel durch den Klimawandel zusätzlich verstärkt. Daher müssen Managementstrategien und verbesserte Technologien für ein sparsames und nachhaltiges Bewirtschaften der natürlichen Ressourcen entwickelt sowie fortlaufend evaluiert und optimiert werden.

Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe (IAG) geht der zentralen Frage nach, ob wassertechnische Großprojekte ein Instrument zur effizienten und nachhaltigen Wasserressourcen- und Landbewirtschaftung darstellen: Inwiefern sind wassertechnische Großprojekte für tiefgreifende ökologische, ökonomische und soziale Veränderungen anfällig? Können sie ein Instrument zur Förderung der internationalen Kooperation sein oder führen sie eher zu einer Verschärfung der Konflikte um die Georessource Wasser? Dazu betrachtet die IAG – aufbauend auf Vorarbeiten früherer Arbeitsgruppen mit einem Arbeitsschwerpunkt in Mitteleuropa – zwei sehr unterschiedliche, jedoch repräsentative und strategisch relevante Regionen: Zentralasien und den Nahen Osten.


Die IAG bearbeitet diese Themenfelder in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech), der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und der Israel Academy of Science and Humanities (IASH).

Kontakt
Dr. Ute Tintemann
Referentin
Referat Arbeitsgruppen
Tel.: +49 (0)30 20370 633
tintemann(at)bbaw.de 
Jägerstraße 22/23
10117 Berlin
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