Übersicht
Johann Wolfgang von Goethe gemalt 1828 von Joseph Karl Stieler (Ausschnitt).

Das „Goethe-Wörterbuch“ (GWb) ist ein Autoren-Bedeutungswörterbuch und eines der größten Akademienprojekte im Bereich der historischen Semantik und Textlexikographie.

Auf der Basis von ca. 3,2 Mio. Belegen, verteilt auf 93.000 Lemmata, erfaßt und erschließt das GWb den gesamten überlieferten Wortschatz Goethes mit allen verfügbaren Dokumenten. Der Umfang und die ungewöhnliche Breite der Textzeugnisse (poetische Werke, ästhetische und naturwissenschaftliche Schriften, Tagebücher, Briefe, amtliche Schriften und Gespräche) machen das GWb zugleich zu einem historischen Sach- und Begriffswörterbuch sowie zu einem Epochenwörterbuch für die auch gern nach Goethe benannte Zeit zwischen Spätaufklärung und Romantik. Es zeichnet das sprachliche Profil dieser kulturellen Hoch- und Umbruchphase mit einer im Wörterbuch sonst kaum erreichbaren Tiefenschärfe, wobei Wortanalyse, Sachermittlung und Kommentierung Hand in Hand gehen. Dadurch wird es zu einem zentralen Instrument für die Erforschung der vielleicht wichtigsten Formationsepoche des heutigen Deutsch.

Das Akademienvorhaben ist Teil des „Zentrums Sprache" der
Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.
zentrumsprache.bbaw.de 
 

Das Akademienvorhaben „Goethe-Wörterbuch“ ist Teil des von Bund und Ländern geförderten Akademienprogramms , das der Erhaltung, Sicherung und Vergegenwärtigung unseres kulturellen Erbes dient. Koordiniert wird das Programm von der Union der Deutschen Akademien der Wissenschaften .

Kontakt
PD Dr. Michael Niedermeier
Arbeitsstellenleiter
Goethe-Wörterbuch
Tel.: +49 (0)30 20370 278
niedermeier(at)bbaw.de 
Jägerstraße 22/23
10117 Berlin
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