Übersicht

Das Projekt HDC erarbeitet eine Designstudie für ein Datenzentrum zur langfristigen Verfügbarkeit und Nachnutzbarkeit geisteswissenschaftlicher Forschungsdaten.

Um digitale Forschungsdaten langfristig für die wissenschaftliche Gemeinschaft bereitstellen zu können, muss eine Balance gefunden werden zwischen der adäquaten Abbildung der digitalen Ergebnisse und des zugrundeliegenden Materials in ein Langzeitarchiv und dem nachhaltigen Betrieb des Forschungsdatenzentrums, der Standardisierung und Skalierbarkeit voraussetzt. Vor diesem Hintergrund evaluiert das HDC vor allem aktuelle Typen von Forschungsdaten wie etwa vernetzte Datenbanken und Visualisierungen. Diese Typen komplexer Daten sind in den Digital Humanities schon jetzt weit verbreitet und kontinuierlich wachsend. Aus der Erfahrung der wissenschaftlichen Partner im HDC erfordern sie eine besondere Kombination aus technischer und wissenschaftlicher Expertise vom Beginn der Konzeption eines Vorhabens bis zur Übergabe in ein Forschungsdatenzentrum.


Gemeinsam erarbeiten die wissenschaftlichen Partner – Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, zwei Max-Planck-Institute und die BBAW – mit den Rechenzentren Konrad Zuse-Zentrum Berlin und der Göttinger GWDG als Projektleiter technische Konzepte und Prototypen, Betriebs- und Finanzierungsmodelle. Darüber hinaus profitiert das Projekt von den langjährigen Erfahrungen aus TELOTA, Netzwerken wie dem ifDHberlin sowie von Kooperationen mit den Diensten von Infrastrukturprojekten wie DARIAH-DE.
 

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