© istock/Alex Potemkin

Welchen Beitrag kann die Wissenschaft leisten, damit die Bevölkerung in Städten auch in Zukunft gesund leben kann? Gemeinsam wollen wir Lösungen für die Herausforderungen städtischer Gesundheit entwickeln und umsetzen.

Über 4,4 Milliarden Menschen weltweit leben in städtischen Gebieten: Die städtische Bevölkerung wird voraussichtlich bis 2050 auf 6,7 Milliarden anwachsen, was 70 Prozent der Weltbevölkerung ausmacht. Geschwindigkeit und Ausmaß der Urbanisierung stellen soziale und ökologische Herausforderungen dar, die tiefgreifende Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden, insbesondere von sozial und wirtschaftlich benachteiligten Bürger:innen haben werden. Die Komplexität des städtischen Lebens erschwert die ganzheitliche Förderung der urbanen Gesundheit. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, hierfür gemeinsam mit Wissenschaft, Wirtschaft und Politik Strategien zu entwickeln, die die unterschiedlichen Bedürfnisse der Stadtbewohner im Hinblick auf Wohlbefinden und Gesundheit berücksichtigen.

Im Rahmen des Projekts hat der International Urban Health Summit vom 9. bis 11. April 2025 auf Schloss Herrenhausen in Hannover stattgefunden. Dort sind internationale Expertinnen und Experten, junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, politische Entscheidungsträger, Leiterinnen und Leiter nichtstaatlicher Organisationen sowie interessierte Bürger(-Initiativen) und Schülerinnen und Schüler miteinander ins Gespräch gekommen. Gemeinsam haben sie erörtert, wie das weltweite Netzwerk der nationalen Wissenschaftsakademien dazu beitragen kann, Lösungen für die Herausforderungen städtischer Gesundheit zu entwickeln und umzusetzen. Dabei haben sie Themen wie Ernährung, Sport, Mobilität, Klima, mentale Gesundheit, Architektur, Kunst und Kultur und viele mehr berücksichtigt. Die Ergebnisse werden in einer Publikation dargestellt (erscheint 2026).

Ein Projekt der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) in Zusammenarbeit mit InterAcademy Partnership (IAP), den U. S. National Academies of Sciences, Engineering, and Medicine, der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, gefördert von der VolkswagenStiftung.

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