Die Vereinigung wurde 1842 von Preußen-König Friedrich Wilhelm IV. gegründet. Erster Kanzler war der Naturforscher Alexander von Humboldt. 1952 wurde der Orden von Bundespräsident Theodor Heuss fortgesetzt und steht seither unter dem Protektorat des Bundespräsidenten. Der Staatsminister für Kultur und Medien betreut den Orden organisatorisch.
Zusätzlich wurde Christoph Markschies für sein herausragendes Wirken von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Große Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
Christoph Markschies, seit 2020 Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, seit 2022 Präsident der Akademienunion, ist Professor für Antikes Christentum an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er studierte Theologie, Klassische Philologie und Philosophie an den Universitäten Marburg, München und Tübingen sowie an der Dormitio-Abtei in Jerusalem und promovierte und habilitierte sich an der Universität Tübingen. Von 2006 bis 2010 war er Präsident der Humboldt-Universität zu Berlin.
Christoph Markschies ist Mitglied in sechs Akademien der Wissenschaften sowie in verschiedenen wissenschaftlichen Beiräten. Er war Fellow an mehreren Institutes for Advanced Study. Seit 2024 ist er Distinguished Fellow der Hebräischen Universität. Er erhielt u. a. den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse und ist mit drei Ehrendoktoraten ausgezeichnet worden.
Neben Christoph Markschies wurden im vergangenen Herbst die Meeresbiologin Prof. Dr. Antje Boetius, ebenfalls Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, und der Liedermacher und Lyriker Wolf Biermann als inländische Mitglieder in den Orden gewählt. Zusammen mit dem französischen Kunsthistoriker und Philosophen Prof. Georges Didi-Huberman, dem Schweizer Chemiker Prof. Dr. Michael Grätzel, dem ungarischen Schriftsteller Péter Nádas, der israelischen Arabistin Prof. Dr. Sarah Stroumsa, ebenfalls Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, und dem Mediziner Prof. Dr. Uǧur Şahin wurden sie in der Öffentlichen Sitzung feierlich als neue Mitglieder begrüßt.
Dem Orden gehören somit 36 inländische und 37 ausländische Mitglieder an, darunter 17 Nobelpreisträger:innen.
Mehr Informationen unter www.orden-pourlemerite.de .
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