Was können wir tun, um möglichst lange gesund zu bleiben?

23.09.2026 | BBAW | PM-18/2026

Um diese Frage geht es beim Präventions-Salon „Fit für morgen!“, zu dem am 30. September 2026 von 12–16 Uhr Akademienunion und Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) gemeinsam auf den Gendarmenmarkt einladen. Das Angebot ist für alle Altersgruppen offen, der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2026 „Medizin der Zukunft“ des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) statt.

Im Mittelpunkt des Präventions-Salons stehen zentrale Fragen der Gesundheitsvorsorge: Wie lässt sich Gesundheit von Anfang an fördern? Was stärkt Kinder und Jugendliche? Wie können wir unsere mentale und psychische Gesundheit schützen? Welchen Einfluss hat Ernährung? Wie beugen wir Schlaganfall und Demenz vor? Und was können wir selbst im Alltag für unsere körperliche und psychische Gesundheit tun?

Nach der Eröffnung durch Christoph Markschies, Präsident der Akademienunion und der BBAW, laden Expertinnen und Experten der Präventionsforschung, u. a. aus der Charité, alle Interessierten dazu ein bei gesunden Snacks an Thementischen ins Gespräch zu kommen. Eine überdimensionale Arterie ermöglicht es, den eigenen Körper aus einer neuen Perspektive zu betrachten und zu erfahren, was Prävention leisten kann. Wer selbst aktiv werden möchte, kann eine Runde Tischtennis spielen. Wer ausruhen möchte, darf in einem Liegestuhl am Fuße des Schiller-Denkmals entspannen und den musikalischen Impulsen rund um die Mittagszeit lauschen.

Mit dabei u. a.: Nibras Naami (Kinderarzt, Podcaster und Botschafter des Wissenschaftsjahrs), Wolfgang Henrich (Charité, Direktor der Klinik für Geburtsmedizin), Annette Grüters-Kieslich (Sprecherin der neuen BBAW-IAG „Zielgerichtete Prävention“), Gertraud Turu Stadler (Charité, Direktorin des Instituts für Geschlechterforschung in der Medizin), Malek Bajbouj (Charité, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie), Christine Heim (Charité, Direktorin des Instituts für Medizinische Psychologie), Claudia Buß (Charité, Professorin im Institut für Medizinische Psychologie), Freia De Bock (Charité, Direktorin des Instituts für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaft & Leitung des Forschungsbereichs Gesund Aufwachsen), Sibylle Winter (Charité, stellv. Direktorin der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters), Constanze Bickelmann (Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke), Heinrich Audebert (Charité, stellv. Direktor der Klinik für Neurologie mit Experimenteller Neurologie), Peter Kühnen (Charité, Direktor der Klinik für pädiatrische Endokrinologie und Diabetologie), Philip Bufler (Charité, Direktor der Klinik für Pädiatrie m. S. Gastroenterologie, Nephrologie und Stoffwechselmedizin) sowie weitere Expertinnen und Experten des Deutschen Zentrums für Kinder- und Jugendgesundheit und des Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin.

Die Fragen der Bürgerinnen und Bürger vom Nachmittag fließen ab 18 Uhr in die Diskussion „Wie gelingt Prävention?“ im WissenschaftsForum Berlin (Markgrafenstraße 37) ein. Nach einer Begrüßung von Christoph Markschies und einem Impuls von Eckart von Hirschhausen (Arzt, Wissenschaftsjournalist, Autor) diskutieren Annette Grüters-Kieslich (Sprecherin der neuen BBAW-IAG „Zielgerichtete Prävention“), Veronika von Messling (Leiterin der Abteilung Lebenswissenschaften im BMFTR), Martin E. Kreis (Vorstand Krankenversorgung, Charité – Universitätsmedizin Berlin) und Peter H. Seeberger (Direktor am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung, Vizepräsident der DFG) mit Eckart von Hirschhausen. Für die Abendveranstaltung ist eine Anmeldung  erforderlich.

Beide Veranstaltungen sind Teil des Projekts „Fit für morgen! “ von Leopoldina, acatech, Akademienunion, BAdW und BBAW im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2026 – Medizin der Zukunft des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und Teil von Wissenschaft und ich?!  von DFG, HRK, Akademienunion, BBAW und Wissenschaft im Dialog (WiD).

Wir freuen uns über Ihre Ankündigung und Ihre Berichterstattung. Gerne reservieren wir Ihnen für die Abendveranstaltung einen Platz: presse@akademienunion.de .

Pressekontakte: 
Dr. Annette Schaefgen | Akademienunion
Tel.: 030/325987370
annette.schaefgen@akademienunion.de ; www.akademienunion.de 

Dr. Ann-Christin Bolay | Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Tel.: 030/20370657
bolay@bbaw.de ; www.bbaw.de

Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft
Im Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft steht die Frage im Fokus, wie Forschende mit ihren Ideen und Lösungen schon heute die Medizin von morgen formen. Wie lassen sich in Zukunft Krankheiten diagnostizieren? Welche Ideen gibt es für die medizinische Versorgung? Wie lassen sich Präventionsstrategien verbessern, sodass wir seltener und weniger schwer erkranken? Die Wissenschaftsjahre werden seit dem Jahr 2000 ausgerufen und sind eine Initiative des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). Das ganze Jahr über lädt das Wissenschaftsjahr mit Veranstaltungen, Projekten und Aktionen dazu ein, Einblicke in die aktuelle Medizinforschung zu gewinnen und in den Austausch mit Wissenschaft, Wirtschaft, Medien, Politik und Gesellschaft zu kommen. www.wissenschaftsjahr.de 

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