300 Jahre Immanuel Kant

Tagung

06. Juni 2016

Deutsches Historisches Museum, Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Der Geburtstag des Philosophen Immanuel Kant jährt sich 2024 zum 300. Mal. Bis heute findet eine rege, weltweite Auseinandersetzung mit seinem Werk statt, die von Kants universaler Bedeutung und Wertschätzung zeugt. Im Rahmen der Vorbereitungen auf das bevorstehende Kant-Jubiläum möchte die Tagung ein Forum für den Austausch und das Sammeln von Ideen bieten.

300 Jahre Immanuel Kant
300 Jahre Immanuel Kant

2024 wird sich der Geburtstag von Immanuel Kant (1724–1804) zum 300. Mal jähren. Der Philosoph aus Königsberg (heute Kaliningrad) hat weit über seine Zeit hinaus die deutsche und europäische Geistesgeschichte geprägt. Von der universalen Bedeutung und Wertschätzung Kants, der an der Albertus-Universität zu Königsberg lehrte, zeugt die bis heute anhaltende weltweite Auseinandersetzung mit seinem Werk. Theoretische und praktische Philosophie, Ethik und Politische Theorie, Ästhetik und Anthropologie beeinflusste er nachhaltig und wegweisend.


Die Bundesregierung möchte das Kant-Jubiläum im Jahr 2024 aufgreifen und angemessen gestalten. Es ist ihr ein besonderes Anliegen, die Aufmerksamkeit einer breiten Öffentlichkeit auf Immanuel Kant zu lenken und seine philosophischen Einsichten in heutige aktuelle Diskussionen in Politik, Kultur und Gesellschaft einzubringen. Welche Potentiale liegen heute in einer Beschäftigung mit Kant? Welche Fragestellungen und Anregungen Kants können uns helfen, neue Zugänge zu zeitgenössischen Herausforderungen zu finden? Welche Impulse kann uns der Königsberger Philosoph für die Zukunft geben?


Im Rahmen der Vorbereitung des Kant-Jubiläums kommt der Tagung in Berlin eine initiierende Bedeutung zu. Sie möchte ein Forum für den Austausch unter Experten bieten und Ideen sammeln, wie man auf das bevorstehende Jubiläum hinführen kann. Repräsentanten der Kultur, der Politik, der Geisteswissenschaften und der Medien sind eingeladen, sich über die aktuelle gesellschaftliche und politische Relevanz und über die Bedeutung Immanuel Kants im heutigen Europa auszutauschen und in Vorträgen, Diskussion und Workshops mögliche Inhalte für eine
breitenwirksame Beschäftigung und Auseinandersetzung mit Immanuel Kant – seinem Leben, Werk und Wirkung – bis zum Jubiläumsjahr auszuloten. 

 

Die Veranstaltung ist leider ausgebucht!

 

Musikalische Einstimmung

 

Begrüßung

Alexander Koch 

Präsident der Stiftung Deutsches Historisches Museum

 

Grußwort

Monika Grütters

Staatministerin, MdB, Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

 

Einführung

Matthias Weber

Direktor des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (Oldenburg)

 

Vortrag  

Warum immer noch „Zurück zu Kant“?

Onora Baroness O’Neill

Cambridge

 

Pause 

Workshops

Kant und die Politik

Impuls: Otfried Höffe (Tübingen)

 

Kant und die Aufgabe der Kultur

Impuls: Violetta L. Waibel (Wien)

 

Pause

 

Podiumsgespräch

Die Bedeutung Kants für das Europa der Gegenwart 

Otfried Höffe

Tübingen 

Violetta L. Waibel

Wien

Marcus Willaschek

Frankfurt a. M., Kant-Kommission der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

Moderation: Patrick Bahners

Frankfurter Allgemeine Zeitung

 

Musikalischer Ausklang

 

 

Anmeldung:

Eine Anmeldung ist erforderlich bis zum 01.06.2016 unter kanttagung@bkge.uni-oldenburg.de. 

 

 

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich.

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