Christian Brockmann: Gesundheitswissenschaft in der griechisch-römischen Antike

Öffentliche Abendveranstaltung

06. Juni 2011

Kurfürstliches Schloss, Spiegelsaal, Dieher-v-Isenburg-Straße 1, 55116 Mainz

Die Themen Erhaltung von Gesundheit und Vorbeugung von Krankheit nehmen einen hohen Stellenwert im öffentlichen Diskurs ein. Lassen sich aus der antiken Konzeption einer ganzheitlichen Gesundheitswissenschaft vielleicht Erkenntnisse für aktuelle Gesundheitsdebatten ziehen? In seinem Vortrag "Gesundheitswissenschaft in der griechisch-römischen Antike" im Rahmen der Vortragsreihe der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften zum Wissenschaftssommer 2011 beschäftigt sich Christian Brockmann mit diesem Thema.

Einen lehrreichen und amüsanten Blick auf die Idee von Gesundheit in der griechisch-römischen Antike verspricht der Vortrag des Hamburger Professors für Klassische Philologie, Christian Brockmann.

 

Der Erhaltung von Gesundheit und der Vorbeugung gegen Krankheit kommen angesichts des demografischen Wandels und steigender Kosten im Gesundheitswesen immer größere Bedeutung zu. Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatten und der zahlreichen Gesundheitsprogramme und Ratgeber zur richtigen Lebensweise verweist der Leiter des Akademienvorhabens "Galen als Vermittler, Interpret und Vollender der antiken Medizin" der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften auf die antike Konzeption einer ganzheitlichen Gesundheitswissenschaft, die alle Lebensbereiche zu fördern versprach.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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