Gegenliebe. Gönner und Geber der Wissenschaften und der Künste

Salon Sophie Charlotte 2011

22. Januar 2011

Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin

Warum investieren Menschen Herzblut, Geld und Zeit, um Wissenschaften und Künste zu fördern? Sie lernen in diesem „Salon" u.a. James Simon, Madame Pompadour und Rockefeller Junior als Gönner kennen. Sie treffen auf Mäzene von heute wie Ruth Cornelsen, Jan Philipp Reemtsma oder die Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard. Junge Künstler erzählen, wie wichtig mäzenatische Förderung für ihr Schaffen war und ist. Außerdem: Exkursionen, Filme, Hörspiele und eine Paternoster-Performance.

Gegenliebe. Gönner und Geber der Wissenschaften und der Künste
Gegenliebe. Gönner und Geber der Wissenschaften und der Künste

Der „Salon 2011“ widmet sich der Frage: Warum investieren Menschen Herzblut, Geld und Zeit, um Wissenschaften und Künste zu fördern?
Wir suchen an diesem Abend Antworten in historischen Exkursen: Angefangen bei Maecenas, dem Namensgeber aller späteren Förderer, über die Gönner-Kultur in Manichäismus, Buddhismus und im Mittelalter bis zu Sophie Charlotte, der großen Gönnerin unserer Akademie. Wir stellen „Vater Gleim“ vor, der die Dichter der Goethezeit unterstützte, Alexander von Humboldt, der Förderer und Geförderter zugleich war; James Simon, ohne den die Berliner Museumsinsel nicht denkbar wäre oder Aby Warburg, dem die Kulturwissenschaften viel verdanken. Wir erinnern an Madame Pompadour, zunächst Mätresse, dann Mäzenin, an Hoshi Hajime, einen japanischen Pharma-Magnaten, der eine Stiftung für die deutsche Wissenschaft schuf und an den amerikanischen Philanthropen John Davison Rockefeller junior, der 1924 mit einer finanziellen Zuwendung die Drucklegung des „Aegyptischen Handwörterbuchs“ der Preußischen Akademie der Wissenschaften ermöglichte.

Vor allem aber haben wir Menschen eingeladen, die im Hier und Heute tun, was Maecenas einst begründete, und haben sie gebeten, über sich, ihre Motive und ihr Tun zu erzählen: Ruth Cornelsen, Peter Daetz, Dorothea van der Koelen, Brigitte Mohn, Ingeborg Neumann, Christiane Nüsslein-Volhard, Jan Philipp Reemtsma, Edzard Reuter, Victoria Scheibler, Armin Schram und Hans Wall.


Junge Künstler zeigen und berichten, warum mäzenatische Förderung für sie wichtig ist. Performances, Hörspiele und Filme erzählen vom Leben bekannter und weniger bekannter Mäzene.
 

Im Namen der Akademie lade ich Sie sehr herzlich ein zu unserem „Salon Sophie Charlotte“, der auch in diesem Jahr von Mitgliedern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Akademie sowie von prominenten Gästen gestaltet wird. Erleben Sie einen Salon der Wissenschaften und der Künste wie Königin Sophie Charlotte ihn sich erträumte, als sie die Berliner Akademie ins Leben rief.


Günter Stock
Akademiepräsident

 

Programm (PDF, 1MB) 

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Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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