Internationale Gerechtigkeit und demokratische Legitimation

Tagung

24. - 25. Februar 2017

Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Leibniz-Saal, Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin

Internationale Gerechtigkeit ist nicht nur aufgrund der aktuellen Migrationsthematik ­Gegenstand wissenschaftlicher und politischer Debatten, sondern steht auch im Zentrum des Bemühens um eine kosmopolitische, Nationalstaaten überschreitende Ordnung der Welt. Diese Ordnung muss ebenso wie auf nationalstaatlicher Ebene institutionell verankert sein. Dabei stellt sich die Frage nach einer angemessenen institutionellen Rahmung globaler, gerechter Praxis ­einerseits und einer entsprechenden ­demokratischen Legitimierung ­internationaler ­Institutionen andererseits.

Internationale Gerechtigkeit und demokratische Legitimation
Internationale Gerechtigkeit und demokratische Legitimation

Internationale Gerechtigkeit ist nicht nur aufgrund der aktuellen Migrationsthematik ­Gegenstand wissenschaftlicher und politischer Debatten, sondern steht auch im Zentrum des Bemühens um eine kosmopolitische, Nationalstaaten überschreitende Ordnung der Welt. Diese Ordnung muss ebenso wie auf nationalstaatlicher Ebene institutionell verankert sein. Dabei stellt sich die Frage nach einer angemessenen institutionellen Rahmung globaler, gerechter Praxis ­einerseits und einer entsprechenden ­demokratischen Legitimierung ­internationaler ­Institutionen andererseits.

 

Gegenwärtig gibt es ein Spannungsverhältnis zwischen der demokratischen Legitimation ­vieler Nationalstaaten und der weitgehend fehlenden demokratischen Legitimation ­internationaler ­Institutionen. Dies ist der Ausgangspunkt der Arbeitstagung zum Thema „Internationale ­Gerechtigkeit und demokratische Legitimation“.

 

In diesem Rahmen werden etablierte Wissenschaftler/-innen und Nachwuchsforscher/-innen aus den Bereichen Philosophie, Politische Theorie und Recht Beiträge zu internationaler (Un-)Gerechtigkeit und Verantwortung, Flucht und Migration, der Rolle der Menschenrechte, individuellen Pflichten und internationaler Politik leisten und sich so der grundlegenden Frage nach einer demokratisch legitimierten, institutionell ­verankerten, gerechten globalen Ordnung stellen.

 

Eine Veranstaltung der interdisziplinären Arbeitsgruppe „Internationale Gerechtigkeit und institutionelle ­Verantwortung (IGIV)“ der Berlin-Brandenburgischen ­Akademie der Wissenschaften und der Forschungsarbeitsgemeinschaft „Politische ­Philosophie und Theorie“ der Deutschen Gesellschaft für Philosophie e.V.

9:00 Uhr
Humanismus bzw. normativer Individualismus und internationale Politik

Dietmar von der Pfordten
Georg-August-Universität Göttingen


9:40 Uhr Kommentar

Oliver Lembcke

Friedrich-Schiller-Universität Jena

 

10:00 Uhr Diskussion

 

10:30 Uhr Pause

 

11:00 Uhr
Die liberale Weltordnung - eine Bestandsaufnahme in

kosmopolitscher Perspektive
Julian Nida-Rümelin

Sprecher FAG und IGIV


11:40 Uhr Abschlussdiskussion

 

12:30 Uhr Ende

10:00 Uhr Begrüßung und Einführung
Julian Nida-Rümelin
Sprecher FAG und IGIV

Detlef von Daniels

Koordinator IGIV

Christine Bratu

Koordinatorin FAG

 

Grußwort
Barbara Zehnpfennig
DGEPD

 

10:30 Uhr
Die Rolle der Menschenrechte für internationale ­Gerechtigkeit

Stefan Gosepath
Freie Universität Berlin


11:10 Uhr Kommentar
Christine Bratu
Koordinatorin FAG


11:30 Uhr Diskussion

 

12:00 Uhr Pause

 

13:00 Uhr
"Gerechtigkeit und die Achtung vor den Verpflichtungen … des Völkerrechts"
Georg Nolte
Humboldt-Universität zu Berlin


13:40 Uhr Kommentar
Dana Schmalz
Max-Planck-Institut zur Erforschung ­multireligiöser und multiethnischer ­Gesellschaften, Göttingen

 

14:00 Uhr Diskussion

 

14:30 Uhr Pause

 

15:00 Uhr
Das Recht, Rechte zu haben: Flucht, Migration und die Grenzen der politischen Philosophie

Rahel Jaeggi
Humboldt-Universität zu Berlin


15:40 Uhr Kommentar
Kristina Lepold
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
16:00 Uhr Diskussion

 

16:30 Uhr Pause

 

17:00 Uhr
Grenzen der (Un)gerechtigkeit: Flucht und Migration in und nach Europa

Regina Kreide
Justus-Liebig-Universität Gießen


17:40 Uhr Kommentar
Detlef von Daniels
Koordinator IGIV

 
18:00 Uhr Diskussion

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich.

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