Lehren – Sammeln – Forschen. Das (Berliner) anatomische Theater im Kontext medikaler Strukturen des 18. Jahrhunderts

Workshop

08. - 09. Oktober 2015

Hörsaalruine des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité Charitéplatz 1, 10117 Berlin/ Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Einstein-Saal, Jägerstrasse 22/23, 10117 Berlin

1713 wurde in Berlin ein Theatrum anatomicum mit einer öffentlichen Sektion eröffnet. Die Tagung diskutiert die Geschichte dieser erfolgreichen Einrichtung, die sich zu einer Kerninstitution der Berliner Medizin im 18. Jahrhundert entwickelte.

 Lehren – Sammeln – Forschen. Das (Berliner) anatomische Theater im Kontext medikaler Strukturen des 18. Jahrhunderts
Lehren – Sammeln – Forschen. Das (Berliner) anatomische Theater im Kontext medikaler Strukturen des 18. Jahrhunderts

1713 wurde in Berlin ein Theatrum anatomicum mit einer öffentlichen Sektion eröffnet. Die Tagung diskutiert die Geschichte dieser erfolgreichen Einrichtung, die sich zu einer Kerninstitution der Berliner Medizin im 18. Jahrhundert entwickelte.


Veranstaltet durch das Berliner Medizinhistorische Museum der Charité und die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften im Rahmen des Einstein-Forschungsprojekts Lehren – Sammeln – Forschen: Das Theatrum anatomicum als zentraler Ort für die Entwicklung der institutionalisierten Medizin in Berlin im 18. Jahrhundert.
 

 

Ein Kooperationsprojekt der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften gefördert durch die Einstein-Stiftung

 

Anmeldung

Eine Tagungsgebühr wird nicht erhoben. Interessenten sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.


Sie werden gebeten, sich bis zum 20. September 2015 anzumelden unter: einsteinprojekt-theatrum@charite.de

9. Oktober 2015: Einstein-Saal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin


Räume, Bilder, Praktiken

Moderation: Saskia Klerk


09.15-10.00

Die Hofapotheke in der Berliner Wissenschaftslandschaft

Ursula Klein (Berlin)


10.00-10.45

Botanische Zeichnungen und die Akademie, ca. 1750-1800

Kärin Nickelsen (München)


10.45-11.15 Kaffeepause


11.15-12.00

„Fleißig Anatomirt“. Berliner Anatomie zwischen Privat und Öffentlich

Hannah Lotte Lund (Berlin)


12.00-13.00 Mittagspause


Objekte und Sammlungen

Moderation: Ina Heumann


13.00-13.45

Nosce te ipsum: The Changing Functions of the Leiden Anatomical Theatre in the Eighteenth Century

Marieke Hendriksen (Groningen)


13.45- 14.30

Orte anatomischen Sammelns im Berlin des 18. Jahrhunderts: Das Theatrum anatomicum und seine „Satelliten“

Roland Helms (Berlin)


14.30-15.15

Ein Museum für die Akademie. Die Berliner Sammlungen in den Jahren nach 1798

Eva Dolezel (Halle)


15.15-15.45 Kaffeepause


15.45-16.30

Netzwerken 1800-1850. Die Topografie einer medizinischen Blüte

Volker Hess (Berlin)


16.30-17.00 Schlussdiskussion

8. Oktober 2015: Hörsaalruine des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité,  Charitéplatz 1 (intern: Virchowweg 16), 10117 Berlin
 

09.00-09.15 Begrüßung


Personen, Orte, Institutionen

Moderation: Thomas Schnalke


09.15-10.00

Das Theatrum Anatomicum Berolinense als zentraler Ort heilkundlicher Lehre in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts

Marion Mücke (Berlin)


10.00-10.45

Beschaffen, verwalten, begraben. Die Dresdener Anatomie und ihre Leichen, 1748-1817

Alexander Kästner (Dresden)


10.45-11.15 Kaffeepause


11.15-12.00 

Theatrum anatomicum und Collegium anatomico-chirurgicum als Schnittstelle zwischen zivilem und
Militärmedizinalwesen in Preußen und Hannover im 18. Jahrhundert

Sebastian Pranghofer (Hamburg)


12.00-12.45

“dann dieweiyl er gelt empfangen, so hatt er sein haut, auch leyb und leben verkaufft“ – Körperökonomien frühneuzeitlicher Kriegsmedizin

Fritz Dross (Erlangen)


12.45-13.45 Mittagspause


Stadt und Universität

Moderation: Marion Mücke


13.45-14.15

Huc tendimus omnes: Chirurgengilde, Collegium medicum und Anatomisches Theater im Amsterdam des 17. und 18. Jahrhunderts

Roland Helms (Berlin)


14.15-15.00

Das „Exercitiengebäu“ in Ingolstadt. Anatomische Forschung und Lehre an der ersten bayerischen Landesuniversität

Marion Maria Ruisinger (Ingolstadt)


15.00-15.30 Kaffeepause

 

Gang zur Anatomie


15.30-17.30

Führung durch das Tieranatomische Theater der Humboldt-Universität zu Berlin (Felix Sattler, Berlin) und die Anatomische Sammlung des Instituts für Anatomie der Charité (Andreas Winkelmann, Berlin)


17.30-17.45

Pause und Rückkehr in die Hörsaalruine des Medizinhistorischen Museums


Öffentlicher Abendvortrag

17.45-18.30

Das „Plus non ultra”. Zur Wertschätzung anatomischer Präparate um 1800

Thomas Schnalke (Berlin)
 

© 2020 Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften