Marx im "Gedächtnis der Menschheit"

Öffentliche Abendveranstaltung

03. September 2013

Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Einstein-Saal, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Das Kommunistische Manifest und das Kapital von Karl Marx gehören zu den bedeutendsten Schriften des 19. Jahrhunderts und haben die europäische Moderne entscheidend geprägt. Die UNESCO hat im Juni 2013 das Kommunistische Manifest und den ersten Band des Kapitals in das Register des Dokumentenerbes „Memory of the World“ aufgenommen. Auf dem Podium erörtern Entscheidungsträger und Experten Fragen nach dem Einfluss der Schriften von Karl Marx auf soziale Bewegungen der Vergangenheit und was wir aus den Schriften für Gegenwart und Zukunft lernen können.

Marx im "Gedächtnis der Menschheit"
Marx im "Gedächtnis der Menschheit"

Die UNESCO hat das Kommunistische Manifest und den ersten Band des Kapitals von Karl Marx in das Register des Dokumentenerbes „Memory of the World“ aufgenommen. Damit wird die Bedeutung dieser Texte für die Menschheit unterstrichen und zugleich auch auf die Notwendigkeit der Pflege und Erschließung solcher Dokumente von globalem kulturhistorischem Rang hingewiesen. Die Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) hat den UNESCO-Antrag unterstützt; hier wird die historisch-kritische Marx-Engels-Gesamtausgabe (MEGA) federführend bearbeitet und die Internationale Marx-Engels Stiftung (IMES), in der die nachlassbesitzenden Institutionen zusammengeschlossen sind, hat hier ihr Sekretariat.

Moderiert von Gerald Hubmann erörtern ausgewiesene Expertinnen und Experten Fragen nach dem Einfluss der Schriften von Karl Marx auf soziale Bewegungen der Vergangenheit und was wir aus den Schriften für Gegenwart und Zukunft lernen können.

 

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Einführung
Günter Stock

Akademiepräsident

 

Diskussion

Harald Bluhm

Professor für Politikwissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Projektleiter der historisch-kritischen Marx-Engels-Gesamtausgabe


Beatrix Bouvier

langjährige Leiterin des Karl-Marx-Hauses (Trier) der Friedrich-Ebert-Stiftung


Joachim-Felix Leonhard

Vorsitzender des deutschen Nominierungskomitees für das UNESCO-Programm „Memory of the World“,
Honorarprofessor für Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin

Marcel van der Linden

Forschungsdirektor des Internationalen Instituts für Sozialgeschichte und Professor für die Geschichte der sozialen Bewegungen an der Universität von Amsterdam

 

Birger P. Priddat

Professor für Politische Ökonomie an der Wirtschaftsfakultät der Universität Witten/Herdecke
 

Michael Quante

Professor für Philosophie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster,

Akademiemitglied
 

 

Moderation

Gerald Hubmann

Sekretär der Internationalen Marx-Engels-Stiftung (IMES),
Arbeitsstellenleiter Marx-Engels-Gesamtausgabe


 

Die Veranstaltung wird gefördert von der Walter de Gruyter GmbH.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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