NATURWAHRHEIT UND ÄSTHETISCHE UMSETZUNG

Buchpräsentation

13. Dezember 2013

Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Einstein-Saal, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Alexander von Humboldt hat mit zahlreichen bildenden Künstlern, Kunstschriftstellern und Beamten aus dem preußischen Kultusministerium korrespondiert. Petra Werner wertet zahlreiche Archivalien und Veröffentlichungen aus und legt eine umfassende wissenschaftshistorische Arbeit vor. Sie behandelt Humboldts Zusammenarbeit mit Joseph Anton Koch, Wilhelm Friedrich Gmelin und Gottlieb Schick, deren Zeichnungen Humboldts Reisewerk schmückten.

NATURWAHRHEIT UND ÄSTHETISCHE UMSETZUNG
NATURWAHRHEIT UND ÄSTHETISCHE UMSETZUNG

Alexander von Humboldt hat mit zahlreichen bildenden Künstlern, Kunstschriftstellern und Beamten aus dem preußischen Kultusministerium korrespondiert. Petra Werner wertet zahlreiche Archivalien und Veröffentlichungen aus und legt eine umfassende wissenschaftshistorische Arbeit vor. Sie behandelt u. a. die Zusammenarbeit Humboldts mit Joseph Anton Koch, Wilhelm Friedrich Gmelin und Gottlieb Schick, deren Zeichnungen zuerst als Kupferstiche auf der Berliner Akademie-Ausstellung ausgestellt wurden und später Humboldts Reisewerk schmückten. Besonderes Augenmerk wurde auf die Zusammenarbeit mit Moritz Rugendas, Ferdinand Bellermann und Albert Berg für die Neubearbeitung von Humboldts Werk „Geographie der Pflanzen“ gelegt. Mit Hilfe von Künstlern wollte Humboldt dem Leser die Physiognomik tropischer Landschaften optisch nahebringen und auch für Berlin eine Sammlung typischer tropischer Landschaftsdarstellungen zusammentragen. Diesem Ziel widmete er sich als Berater preußischer Könige, vermittelte den Ankauf (vor allem) zeitgenössischer Kunstwerke und großer Sammlungen. Darüber hinaus unterstützte er Künstler wie Siegfried Maßmann aus sozialen Gründen und setzte Ignaz von Olfers als Generalintendanten der preußischen Museen durch. Als erster Kanzler des Ordens „Pour le mérite“ (Friedensklasse) korrespondierte Humboldt auch mit Künstlern, die in den Orden aufgenommen wurden. Oft war Humboldt Modell u. a. für Gemälde und plastische Arbeiten.


 

Programm:

 

Chorauftritt
„Shalom aleichem“

von Gil Aldemá,
gesungen vom Chor der BBAW
unter Leitung von Torsten Roeder
 

Begrüßung
Ingo Schwarz
Leiter der Alexander-von-Humboldt-
Forschungsstelle

Buchvorstellung
Petra Werner

Alexander-von-Humboldt-Forschungsstelle

 

Chorauftritt
„Abschied vom Walde“

von Mendelssohn Bartholdy,
gesungen vom Chor der BBAW
unter Leitung von Torsten Roeder

 

 

Die Veranstaltung wird gefördert von der Walter de Gruyter GmbH.

 

 

 

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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