Über Grenzen denken: Eine Ethik der Migration

Buchpräsentation

02. Juni 2017

Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Einstein-Saal, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Über zwei Milliarden Menschen leben weltweit in bitterster Armut, leiden unter Hoffnungslosigkeit, Hunger, Unterdrückung und Krieg. 65 Millionen von ihnen waren allein im letzten Jahr auf der Flucht, viele Menschen weltweit erhoffen sich ein besseres Leben in Europa oder Nordamerika. Hilfe tut also dringend not – aber sind offene Grenzen die richtige Antwort auf das Elend in der Welt?

Über Grenzen denken: Eine Ethik der Migration
Über Grenzen denken: Eine Ethik der Migration

Über zwei Milliarden Menschen leben weltweit in bitterster Armut, leiden unter Hoffnungslosigkeit, Hunger, Unterdrückung und Krieg. 65 Millionen von ihnen waren allein im letzten Jahr auf der Flucht, viele Menschen weltweit erhoffen sich ein besseres Leben in Europa oder Nordamerika. Hilfe tut also dringend not – aber sind offene Grenzen die richtige Antwort auf das Elend in der Welt?


Diese Ansicht findet viele Fürsprecher, doch der Philosoph Julian Nida-Rümelin ist überzeugt: Offene Grenzen würden das Elend nicht wesentlich mildern, sondern die Herkunftsregionen sogar weiter schwächen und die sozialen Konflikte in den aufnehmenden Ländern verschärfen. Eine Lösung für die beschämenden humanitären Skandale unserer Zeit sind sie nicht. In seinem neuen Buch entwickelt Nida-Rümelin eine eigene Ethik der Migration, die eine Brücke zwischen Philosophie und Politik schlägt. Sein Buch macht klar: Politisches Handeln muss auf den Werten und Normen der Humanität beruhen. Nur so können verantwortungsbewusste und zukunftsträchtige Entscheidungen getroffen werden.

 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Körber-Stiftung.

 

Die Veranstaltung ist ausgebucht.

 

Eine Anmeldung ist erforderlich bis zum 26.05. unter: https://www2.bbaw.de/anmeldung-migration 

 

Begrüßung

Martin Meister

Körber-Stiftung


Über Grenzen denken 

Julian Nida-Rümelin

Akademiemitglied

Ludwig-Maximilians-Universität München

 

Stephan-Andreas Casdorff
Tagesspiegel
 

 

 

 

 

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich.

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