Wie werden Gentechnologien kontrolliert? Rechtliche, ethische und interdisziplinäre Einbettung der Forschung

Akademievorlesung

09. November 2017

Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Einstein-Saal, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Mit der Akademievorlesung zieht die Interdisziplinäre Arbeitsgruppe „Gentechnologiebericht“ 16 Jahre nach ihrer Gründung Bilanz anlässlich eines heute wie damals höchst umstrittenen und viel diskutierten Forschungsbereichs. In Expertenbeiträgen und Podiumsdiskussionen werden die Gentechnologien dabei sowohl in ihrer historischen und zukünftigen Entwicklung als auch in ihrer aktuellen gesellschafts- und forschungspolitischen Relevanz eingeordnet.

Wie werden Gentechnologien kontrolliert? Rechtliche, ethische und interdisziplinäre Einbettung der Forschung
Wie werden Gentechnologien kontrolliert? Rechtliche, ethische und interdisziplinäre Einbettung der Forschung

In drei Kurzvorträgen werden Fragen des gesellschafts- und forschungspolitischen Umgangs mit Gentechnologien aufgeworfen und diskutiert. Jochen Taupitz stellt den rechtlichen Rahmen für die Forschung und Anwendung von Gentechnologien in Deutschland vor. Matthias Kettner gibt Einblick in die Relevanz und den Einfluss von Ethikräten und -kommissionen auf die Gentechnologie. Schließlich bietet Boris Fehse die Sicht eines Naturwissenschaftlers und langjährigen Mitglieds der IAG auf die interdisziplinäre Forschung und Zusammenarbeit im Bereich der Gentechnologie.

 

Anmeldung bis zum 03.11. unter: https://www2.bbaw.de/anmeldung-AVL2 

 

 

 

Einführung: 

Ferdinand Hucho

stellvertretender Sprecher der IAG Gentechnologiebericht , Akademiemitglied, Institut für Biochemie und Biologie, FU Berlin

 

Kurzvorträge:

Jochen Taupitz

Mitglied der IAG Gentechnologiebericht, Fachbereich Rechtswissenschaft, Universität Mannheim


Matthias Kettner

Lehrstuhl für praktische Philosophie, Universität Witten/Herdecke


Boris Fehse

Mitglied der IAG Gentechnologiebericht, Klinik für Stammzelltransplantation, Uniklinik Hamburg-Eppendorf

 

Moderation: 
Christina Berndt

Wissenschaftsjournalistin, Süddeutsche Zeitung (SZ)

 

 

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich.

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