Wilhelm von Humboldt - Ferdinand de Saussure - Karl Bühler: Etappen des modernen europäischen Sprachdenkens

Buchpräsentation

15. November 2019

Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Einstein-Saal, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Die Sprachtheorie von Karl Bühler, 1934 zum ersten Mal erschienen, ist ein Klassiker des modernen europäischen Sprachdenkens. Sie ist nach Saussures Cours de linguistique générale der große deutschsprachige Beitrag – und die Alternative – zur Begründung einer semiotisch inspirierten neuen Sprachwissenschaft, deren Grundzüge schon Wilhelm von Humboldt vorausgedacht hatte.

Wilhelm von Humboldt - Ferdinand de Saussure - Karl Bühler: Etappen des modernen europäischen Sprachdenkens
Wilhelm von Humboldt - Ferdinand de Saussure - Karl Bühler: Etappen des modernen europäischen Sprachdenkens

Die Sprachtheorie von Karl Bühler, 1934 zum ersten Mal erschienen, ist ein Klassiker des modernen europäischen Sprachdenkens. Sie ist nach Saussures Cours de linguistique générale der große deutschsprachige Beitrag – und die Alternative – zur Begründung einer semiotisch inspirierten neuen Sprachwissenschaft, deren Grundzüge schon Wilhelm von Humboldt vorausgedacht hatte. Karl Bühler, der berühmte Psychologe, wurde auf dem Höhepunkt seiner akademischen Wirksamkeit 1938 von den Nazis aus Wien vertrieben. Die Rezeption der Sprachtheorie ist durch Nationalsozialismus und Krieg stark behindert worden. Nach dem Krieg aber wird die Sprachtheorie breit rezipiert und in viele Sprachen übersetzt. Derzeit gibt es ein neues internationales Interesse an Bühler, das in dem Gespräch über den von Tomáš Hoskovec herausgegebenen Band thematisiert werden soll.

 

Um Anmeldung wird bis zum 8.11. gebeten unter folgenden Link 

 

Gespräch anlässlich des Erscheinens von Tomáš Hoskovec (Hrsg.): Karl Bühler, eine Sprachtheorie wiederentdeckt, Prag 2018, mit:

 

Mitchell Ash
BBAW

Konrad Ehlich
LMU München

Janette Friedrich
Universität Genf

Tomáš Hoskovec
Cercle linguistique de Prague

 

 

Moderation
Jürgen Trabant
BBAW

 

 

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich.

© 2020 Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften