Evolution in Menschenhand? Synthetische Biologie aus Labor und Atelier

16.02.2015 | BBAW/PM-03/2015

Um aktuelle Entwicklungen in der Synthetischen Biologie aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu diskutieren, veranstaltet die Schering Stiftung in Kooperation mit der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) am 13. März 2015 von 10:30 Uhr bis 19:30 Uhr in der BBAW das Symposium „Evolution in Menschenhand? Synthetische Biologie aus Labor und Atelier“.

Um aktuelle Entwicklungen in der Synthetischen Biologie aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu diskutieren, veranstaltet die Schering Stiftung in Kooperation mit der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) am 13. März 2015 von 10:30 Uhr bis 19:30 Uhr in der BBAW das Symposium „Evolution in Menschenhand? Synthetische Biologie aus Labor und Atelier“.

 

Evolution in Menschenhand?

Synthetische Biologie aus Labor und Atelier

 13. März 2015, 10:30 Uhr bis 19:30 Uhr
Symposium in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
Leibniz-Saal | Markgrafenstraße 38 | Gendarmenmarkt | 10117 Berlin

Anmeldung bis zum 05.03.2015 unter anmeldung@scheringstiftung.de

 

Seit der Antike träumen Menschen davon, Leben künstlich zu erschaffen. Angetrieben durch die enormen Fortschritte bei der DNA-Sequenzierung und Gensynthese ist mit der Synthetischen Biologie eine Fachdisziplin entstanden, die es ermöglicht, das Erbgut von Organismen umzuprogrammieren und lebende Systeme mit Eigenschaftskombinationen herzustellen, die es in der Natur bisher nicht gegeben hat. So könnten zukünftig Lösungen für drängende Probleme in Bereichen wie Gesundheit, Umwelt und Energie gefunden werden. Gleichzeitig bringt die Synthetische Biologie neben den wissenschaftlichen auch politische, rechtliche und ethische Herausforderungen mit sich.
Das Symposium richtet sich sowohl an ein Fachpublikum als auch an die interessierte Öffentlichkeit. Der Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit soll intensiviert, das gegenseitige Verständnis gestärkt werden.
 

Sprecher
 

Erb, Tobias J.
Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie, Marburg
 

Hacker, Jörg
Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina
 

Hauser, Jens
Institut für Kunst- und Kulturwissenschaften der Universität Kopenhagen
 

Klonk, Charlotte
Mitglied im Stiftungsrat der Schering Stiftung, Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin
 

Müller-Röber, Bernd
Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Sprecher der IAG Gentechnologiebericht, Universität Potsdam
 

Pühler, Alfred
Centrum für Biotechnologie der Universität Bielefeld
 

Reichle, Ingeborg
Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin
 

Rheinberger, Hans-Jörg
Direktor emeritus am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin
 

Schwille, Petra
Max-Planck-Institut für Biochemie, Martinsried
 

Spranger, Tade M.
Institut für Wissenschaft und Ethik der Universität Bonn
 

Trojok, Rüdiger
Biologe, Berater Technikfolgenabschätzung am Karlsruher Institut für Technologie, Biohacker
 

von Herrmann, Hans-Christian
Institut für Philosophie, Literatur-, Wissenschafts- und Technikgeschichte der Technischen Universität Berlin
 

Weber, Marcel
Lehrstuhl für Wissenschaftsphilosophie der Universität Genf

 

Moderatoren
 

Michael Lange
Biologe, Wissenschaftsjournalist
 

Norbert Lossau
Physiker, Wissenschaftsjournalist „Die Welt“, N24
 

Volkart Wildermuth
Biochemiker, Wissenschaftsjournalist

 

Das Symposium findet begleitend zu der Ausstellung „assemble | standard | minimal“ von Revital Cohen und Tuur Van Balen statt, die bis zum 3. Mai 2015 im Projektraum der Schering Stiftung zu sehen ist. Die Künstler übersetzen unser Zeitalter der automatisierten und standardisierten Produktionstechnologien in performative Installationen, provokative Objekte und subtil ästhetisierte Dokumentarfilme. Wird in der Biologie heute nicht mehr nur analysiert, sondern zunehmend synthetisiert, und weniger von Lebewesen als von Komponenten, Schaltkreisen und Systemen gesprochen, so untersuchen die Künstler unsere sich damit verändernden Wertvorstellungen. Die Ausstellung kann im Rahmen des Symposiums besucht werden. Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier .
 

Pressemitteilung als PDF (PDF, 106KB)

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:


Andrea Bölling | Pressereferentin
Schering Stiftung | Unter den Linden 32-34 | 10117 Berlin
Tel. +49-30-20 62 29-60
boelling@scheringstiftung.de 

www.scheringstiftung.de
 

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