Corona-Gespräche

Im Rahmen der Corona-Gespräche sprechen im Herbst und Winter 2020/21 Akademiemitglieder mit Vertreterinnen und Vertretern aus Gesellschaft, Wissenschaft, Kunst und Politik über drängende Fragen, die sich angesichts der Corona-Pandemie stellen.


Corona-Gespräch VI | 13.04.2021

Corona-Gespräch VI – „Erleben wir einen politischen Polarisierungsschub?“ (eine Nachlese zur US-Wahl) 

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Die Krise hat, so scheint es, einer politischen Polarisierung Aufwind verliehen: verfeindete Lager, erbitterte Grabenkämpfe und extreme Tendenzen ins linke und rechte politische Spektrum. Welche Konsequenzen hat die Krise für das politische Gleichgewicht in Deutschland und den USA? Darüber diskutieren Mitchell Ash (Historiker, Akademiemitglied), Christian Lammert (Politikwissenschaftler, Freie Universität Berlin) und Ellen Ueberschär (Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung), moderiert von Ursula Weidenfeld.


Corona-Gespräch V | 29.03.2021

Wie hat sich das Verhältnis von Virtualität und Präsenz in der Krise gewandelt?

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Die Corona-Krise hat die digitale Transformation beschleunigt: Neue virtuelle Arbeits- und Kommunikationsformen sind entstanden, Schulen und Hochschulen haben auf digitale Lehre umgestellt, Veranstalter auf Online-Angebote. Welche Art von Präsenz ermöglicht das Virtuelle? Und wie steht es um die Qualität unseres Zusammenlebens, wenn es im digitalen Raum stattfindet? Darüber diskutieren Julika Griem (Anglistin, Leiterin Kulturwissenschaftliches Institut Essen), Eva Geulen (Literaturwissenschaftlerin, Direktorin Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung) und Claus Pias (Medienwissenschaftler, Leuphana Universität Lüneburg) mit Christoph Markschies (Akademiepräsident).


Corona-Gespräch IV | 17.03.2021

Wie steht es um das Verhältnis der Geschlechter in der Krise?

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Vor einer „entsetzlichen Retraditionalisierung“ warnte Soziologin Jutta Allmendinger im ersten Lockdown. Zu den unvermeidbaren Reaktionen auf Schul- und Kitaschließungen gehört, dass sich Mütter aus dem Arbeitsmarkt zurückziehen, dass sich längst überholt geglaubte Strukturen im Verhältnis der Geschlechter neu etablieren. Warum das so ist und was man dagegen tun sollte, darüber diskutiert Soziologin Jutta Allmendinger (Akademiemitglied, Präsidentin Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung) mit Psychologin Jule Specht (HU zu Berlin) und Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung Berlin Steffen Krach, moderiert von der Journalistin Dagmar Reim.


Corona-Gespräch III | 07.12.2020

Wieso kommen in der Krise die alten Vorurteile zurück?

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In der Krise leben längst überwunden geglaubte Vorurteile und Verhaltensmuster wieder auf – beispielsweise ein radikaler Antisemitismus, absurde Verschwörungstheorien, groteske Vorbehalte gegenüber wissenschaftlichen Erkenntnissen, reaktionäre Bilder von Geschlechterverhältnissen und neue Nationalismen. Wieso dies gerade in Krisenzeiten geschieht und welche Gefahren deswegen drohen, darüber diskutieren Raphael Gross (Historiker, Präsident des Deutschen Historischen Museums), Ute Frevert (Historikerin, Direktorin am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Mitglied der BBAW) und Julia von Blumenthal (Politikwissenschaftlerin, Präsidentin der Europa-Universität Viadrina) mit Shelly Kupferberg (Moderatorin).


Corona-Gespräch II | 10.11.2020

Was machen die Wissenschaftsakademien in der Krise?

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Welche Bedeutung die wissenschaftsbasierte Politikberatung in Krisenzeiten hat und ob sich die Funktion der Wissenschaftsakademien auf diese Rolle beschränken sollte, diskutieren Gerald Haug (Paläoklimatologe, Präsident der Leopoldina) und Christoph Markschies (Theologe, Präsident der BBAW) mit der Moderatorin und Journalistin Bettina Mittelstraß.


Corona-Gespräch I | 28.10.2020

Was ist in der Krise systemrelevant?

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Als die Politik den kompletten Shutdown beschloss, wurde rasch definiert, wer und was systemrelevant ist. Worauf kann eine Gesellschaft nicht verzichten? Wer definiert und entscheidet, was systemrelevant ist, und welche Konsequenzen hat das? Über diese und weitere Fragen diskutieren Christoph Möllers (Rechtswissenschaftler, HU Berlin, Mitglied der BBAW) und Jeanine Meerapfel (Filmemacherin und Präsidentin Akademie der Künste), moderiert von Christoph Markschies (Theologe, Präsident der BBAW).

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